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Techniken für überzeugende Vorträge, Reden und Präsentationen

Immer häufiger wird, speziell bei Führungskräften, im beruflichen Bereich die Fähigkeit zur Präsentation gefordert. Da die berufliche Aus- und Weiterbildung meist nur fachliche Themen schult, fühlen sich Viele von diesem Anspruch überfordert.

Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) bietet vielfältige Möglichkeiten an, die eigene Päsentationsfähigkeit zu schulen. NLP basiert auf dem Gedankens, daß jeder Mensch im Laufe seines Lebens sein individuelles Modell der Welt prägt (Konstruktivismus) und entsprechend diesem Modell wahrnimmt, denkt und handelt. Ein zentrales Anliegen des NLP (Das Neuro-Linguistische Programmieren) besteht in der Schulung der Fähigkeit, andere Menschen durch Sprache zu erreichen. Speziell für Präsentationen vor Gruppen bietet NLP eine Fülle von Techniken an:

Gemeinsamkeiten betonen:
Der Begriff Pacing im NLP bezeichnet einen ersten wichtigen Schritt im Kontakt mit den Teilnehmern der Gruppe. Dazu wird ein Eröffnungs-Rahmen (Opening-Frame) gestaltet, der die unterschiedlichen Interessen der Teilnehmer mit den Interessen des Präsentierenden zusammenbringt (Agreement-Frame) und einen guten persönlichen Kontakt zu möglichst vielen Teilnehmern aufbaut. Hier wird vorrangig fokussiert, wie die Gruppe über Betonung von Gemeinsamkeiten abgeholt werden kann.

Repräsentationssysteme nutzen:
Da Menschen ihre Erfahrungen im Wesentlichen in inneren Bildern, Kommentaren und Gefühlen abspeichern (Repräsentationssysteme) empfiehlt NLP diese Erkenntnis zu nutzen, indem der Präsentierende in seinem Vortrag visuelle, auditive und kinästhetische Sprachformen einbaut, um die sinnesspezifischen Hauptverarbeitungsebenen der Teilnehmer einzubeziehen.

Lernebenen beachten
Eine zusätzliche Unterscheidung von Lernebenen bezieht sich auf die Sortierung – Konzept – Struktur – Anwendung. Jeder Mensch hat bestimmte Vorlieben und Abneigungen, sich mit neuem Wissen zu beschäftigen, speziell hinsichtlich eines bevorzugten Anfangspunktes und einer Reihenfolge der Lernschritte. Bewusst oder unbewusst stellen sich die Teilnehmer verschiedene Fragen, deren Beantwortung maßgeblich zu ihrer Motivation beiträgt:

  • Warum lerne ich? Hier geht es um die Einsicht in Notwendigkeit und Gründe. Der Vergangenheitsbezug ist wichtig, die Vernetzung mit schon Bekanntem, mit anderen Wissensgebieten
  • Was lerne ich? Hier ist es entscheidend, viele Informationen anzubieten und Bedeutungen zu geben. Die Theorie der Dinge zählt
  • Wie lerne ich? Hier ist die logische Struktur gefragt, die Vorgehensweise, das Konzept, die Organisation der Inhalte, das Zusammenwirken der Einzelteile. Es ist wichtig, wie alles funktioniert
  • Wozu lerne ich? Hier interessieren die Möglichkeiten, die Auswirkungen, die Anwendungsbereiche, die Umsetzungsmöglichkeiten
  • Eine der Hauptaufgaben des Präsentierenden ist es, das Interesse, , immer wieder das Verlangen zu wecken, etwas zu lernen. Hierzu ist es wichtig, bei den Teilnehmern abwechselnd emotionale und rationale Zustände hervorzurufen.

Emotionale Zustände hervorrufen
Da die Welt uns wesentlich mehr bietet, als das, was wir gerade im Moment äußerlich wahrnehmen (sehen, hören, fühlen), ist es sinnvoll, in Präsentationen der Phantasie Raum zu geben, die Kraft innerer Bilder zu nutzen, einen virtuellen Rahmen aufzubauen, in den jeder Teilnehmer einsteigen kann, um die Aufmerksamkeit über die gesamte Präsentationszeitzeit hoch zu halten.

Tipps zur Aktivierung der rechten Gehirnhälfte:

  • Ankerplätze im Raum etablieren
  • Stimmanker für bestimmte Zustände verwenden
  • Metaphern in Form von Geschichten, Witze, Beispiele, Anekdoten einsetzen
  • spirituelle Bezüge herstellen
  • Bildersprache, Symbolsprache benutzen
  • sichtbare Symbole verwenden
  • Überzeichnung durch Gestik, Expressivität
  • Aktivierung der Gruppe durch körperliche Übungen
  • Zeitverschiebungen einsetzen (als-ob-Rahmen)
  • Aufgaben, Rätsel stellen
  • Kurzübungen ankündigen, demonstrieren, durchführen
  • Teilnehmer einbeziehen, Fragen an die Gruppe stellen, Feedback fordern,

Spezieller Hinweis: Rechts-Links-Ausgewogenheit in der Ansprache der Gruppe:
Da viele Präsentierende dazu neigen, sich überwiegend (unbewusst) auf eine Seite der Zuhörer zu fokussieren, ist es wichtig, die ganze Gruppe anzusprechen und dazu bewusst auch die jeweils am Rande sitzenden Personen mit einzubeziehen.

Präsentations-Techniken zu erlernen ist einfach
Die Fähigkeit vor Gruppen überzeugend zu präsentieren kann von jeder Person erlernt werden. Im Mittelpunkt steht dabei, zu den persönlichen Präsentationsfähigkeiten Zugang zu finden, um sicher und gelassen Vorträge und Reden zu halten. Das Institut für Kommunikation und Gesundheit, Bernhard Tille bietet im Rhein-Main-Gebiet Trainings an, um den eigenen Präsentationsstil zu verbessern und weiterzuentwickeln. Mehr Informationen dazu unter NLP und Präsentationstechniken.

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