Prävention und Gesundheitsvorsorge ist eine Aufgabe für jeden Menschen. Je früher man damit beginnt, desto besser. Spätestens ab dem 30. Lebensjahr sollte regelmäßig auf Gesundheitsvorsorge geachtet werden.
Heutzutage zu behaupten, man wüsste nicht, wie man sich gesundheitsbewusst ernährt und verhält, das ist eine Ausrede, die wahrscheinlich nur noch dazu dient, die eigene Faulheit zu legitimieren.
Etwa jeder dritte Bundesbürger über dreißig kümmert sich nicht um seine Gesundheit.
Diese Menschen treiben keinen Sport, achten nicht auf gesunde Ernährung und nehmen die vielfältigen Vorsorgeangebote bei ihrem Arzt nicht wahr.
Wir leben im Informationszeitalter:
In jeder Apothekenzeitung, jeder Reformhauszeitschrift und sogar jeder Fernsehzeitung stehen regelmäßig in gut verständlicher Sprache Tipps zur Gesundheitsvorsorge. Das sind also Medien, zu denen jeder Mensch Zugang hat. Auch im Fernsehen gibt es wöchentlich gute und professionell aufbereitete Sendungen zu wichtigen Gesundheitsthemen.
Wie erreicht man dann aber die Menschen, die sich laut einer großen Umfrage der Bundesvereinigung Deutsche Apothekerverbände nicht gut beraten und informiert fühlen?
Ein Manko ist sicherlich, dass sich Menschen angesichts der Vielzahl der Ratschläge überfordert fühlen und nicht wissen, wie sie das auf ihr eigenes Leben anwenden sollen.
Hier einige Ideen, wie jeder Mensch über dreißig sein persönliches Programm zur Gesundheitserhaltung entwickeln kann:
- Frauen im gebärfähigen Alter gehen zum Beispiel wegen Verhütungsberatung oder Schwangerschaftsvorsorge zum Frauenarzt. Hier könnten sie den Frauenarzt um gezielte Informationen zur Gesunderhaltung und Vorsorge bitten.
- Die Apotheken sehen sich als wichtige Partner der Ärzte, wenn es um die Beratung bei gesundheitlichen Themen geht. Es kostet nichts, dort um gezielte Informationen zu nachzufragen.
- Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen haben sehr gute Programme und Informationen zur Prävention. Es genügt, dort anzurufen und sich diese schicken zu lassen.
- Wer im Internet zuhause ist, kann sich zum Beispiel über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gezielt Broschüren zu den Themen schicken lassen, die ihn gerade interessieren.
- Reformhäuser und Naturkostläden beraten gerne und kostenlos zum Thema gesunde Ernährung und gesunder Lebensstil.
- Viele Menschen in Deutschland sind in Sportvereinen organisiert. Auch hier gilt die Anregung, gesunde Ernährung und Bewegung zum Thema zu machen, zum Beispiel indem man einen Sportmediziner und eine Ernährungsberaterin zu einem Vortrag einlädt.
- Überhaupt ist das Erreichen eines gesunden Lebensstils leichter zu erreichen, wenn man das in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter tut. Warum nicht gemeinsam zum Laufen gehen oder in einer Gruppe im nächsten Vierteljahr 5 kg Gewicht abnehmen?
- Gesundheit und Prävention soll Spass machen und das Gemeinschaftsgefühl stärken, nur dann kann es langfristig zum Erfolg führen.
Externer Link: Private Altersvorsorge
Vortragsreihe Lebenskunst” Bensheim – Die erfolgreiche Reihe für Psychologie, Philosophie, Spiritualität, Hirnforschung, Medizin.

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