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Monatsarchive: Juni 2007

Schlankheit schützt nicht vor gefährlichem Körperfett!

Das Thema Übergewicht ist nicht nur zur Urlaubs- und Bikinizeit ein wichtiges gesellschaftliches Thema.
Die epidemischen Ausmaße der Adipositas gerade in Deutschlang werden nun zu einer offiziellen gesundheitspolitischen Angelegenheit. Lange glaubte man, übergewichtige Menschen schon auf den ersten Blick zu erkennen. Hüftfett ist nicht so schlimm wie Bauchfett, die „ Birnentypen „ seien gesünder als die „ Apfeltypen“.

Diese Erkenntnis ist nun schon lange wissenschaftlich bewiesen. Menschen mit dem überwiegenden Fettansatz im Bauchbereich speichern dieses Fett nicht unter der Haut, sondern im Bauchraum, also zwischen den inneren Organen wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren usw. Dieses abdominale Fett verhält sich leider nicht neutral, sondern ist das reinste Chemielabor. In diesem Bauchfett werden unter anderem Entzündungsstoffe gebildet, die zur Entwicklung der Arteriosklerose, der Verkalkung der Blutgefäße beitragen können. Außerdem produzieren sie Botenstoffe, die die Entwicklung eines Diabetes, eines hohen Blutdrucks beschleunigen können.

Was wirklich neu ist, dass auch äußerlich schlank aussehende Menschen einen ( nicht bemerkten ) hohen Körperfettgehalt haben können. Dieser kann mit der üblichen Messmethode des BMI ( Body-Mass-Index ) nicht gemessen werden.
Ein Forscher des Londoner Imperial College hat in den letzten Jahren mehrere hundert Menschen mit der Methode des MRT ( Magnet- Resonanz-Tomographie ) untersucht und herausgefunden, dass auch schlanke Menschen viel Fett in den inneren Körperhöhlen speichern können, selbst Fotomodells wiesen einen deutlich erhöhten Körperfettgehalt auf.

In meiner naturheilkundlich- homöopathischen Praxis werden Patienten mit einem Gewichtsproblem gründlich untersucht und befragt.
In der Anamnese (Krankheitsvorgeschichte) sind Fragen nach dem Vorliegen von Übergewicht und Diabetes, hohem Blutdruck, etc. in der Familie sehr wichtig. Auch das persönliche Ernährungsverhalten und die sportliche Betätigung spielen natürlich eine sehr große Rolle. Bei Frauen auch die Frage, ob sie ihr normales Gewicht nur durch kontrolliertes Essen und Diät halten können.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer genauen Analyse des Körperfetts, die auch ohne die teure und aufwändige MRT –Methode möglich ist.
Ich verwende die Methode der BIA – Messung, die in Verbindung mit dem BMI eine recht genaue Messung des individuellen Körperfettgehaltes liefert.
Ergänzend werden Blutuntersuchungen durchgeführt, die ein Risikoprofil hinsichtlich Gefäßerkrankungen erstellen.
Wenn ein Patient bei noch normalem BMI einen erhöhten Körperfettgehalt aufweist, erfolgt eine individuelle Ernährungs- und Bewegungsberatung nach dem Prinzip der kleinen Schritte. Regelmäßige Erfolgskontrollen mit dem Ernährungsprotokoll und der BIA-Messung helfen den betroffenen Menschen, ein Gefühl der Selbstkontrolle über ihr Körpergewicht und ein gesundes Ess- und Bewegungsverhalten zu erlangen.

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