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  • NLP Übungen in Wiesbaden Practitioner Ausbildung

Monatsarchive: Juli 2007

Abnehmen mit Köpfchen

Bevor eine Handlung vollzogen wird, erzeugt das Gehirn durch entsprechende Bilder und innere Kommentare ein Gefühl. Diese neuronalen Prozesse können bewusst sein; in der Regel laufen sie jedoch unbewusst ab. Aufgrund dieses Gefühls wird dann eine Entscheidung zu einer Verhaltensweise gefällt.

Positive, aber auch schädliche Gewohnheiten bestimmen unser unbewusstes Handeln. Diese unbewussten Gewohnheiten können alle Lebensbereiche betreffen; so auch unsere Ernährung. Auch die Ursache für ein bestehendes Übergewicht kann oft auf verschiedene Gewohnheiten zurückgeführt werden. Gelingt es diese Gewohnheiten abzulegen, dann ist es möglich, das Normalgewicht zu erreichen und auch zu halten.

Im Bereich der Essgewohnheiten heißt das, sobald über den Hunger hinaus gegessen wird, muss eine entsprechende neuronale Botschaft vorhanden sein, um überhaupt die normale Sättigungssperre zu übergehen.

In der Methode des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP) setzen Therapeuten an genau dieser Stelle der Gehirnkommunikation an, um Essgewohnheiten umzuprogrammieren.

Zusätzlich zu den psychologischen Methoden des NLP gibt es auch einfache Tricks, die den langen Weg zum Traumgewicht erleichtern:
– Wenn Sie wirklich mal Hunger zwischen den Hauptmahlzeiten verspüren, dann kann Ihnen eine Scheibe Vollkornbrot – belegt mit Putenwurst und ein paar Scheiben Gurken und Tomaten – zwischendurch helfen. In einer biologisch vollwertigen

Ernährung, und insbesondere auch beim Abnehmen sollten Sie generell Vollkornprodukte den Weißmehlprodukten vorziehen. Vollkornprodukte bringen nicht nur die Verdauung auf Touren; die langkettigen Kohlenhydrate in den Vollkornprodukten werden auch langsamer verdaut. Sie selbst bleiben also länger satt und der Insulinspiegel steigt kaum an, sodass Sie gut Fett verbrennen.

– Zum Knabbern zwischendurch oder abends vor dem Fernseher eignen sich Rohkoststreifen – z.B. mit einem pikanten Joghurt- Dip- viel besser als Chips. Noch effektiver ist es, abends nach dem Essen einen Verdauungsspaziergang zu machen, da vergehen die Gedanken an die Schokolade und die Chips wie von selbst.

– Es kommt nicht nur darauf an, was Sie essen, sondern wie Sie essen. Essen Sie stets mit Bedacht und in Ruhe! Genießen Sie immer Ihr Essen. Verzehren sie alle Speisen stets bewusst langsam und geben Sie Ihrem Körper die Zeit von mindestens zwanzig Minuten, um Ihnen das Sättigungsgefühl zu signalisierten. Ein einfacher Trick, um die nötige Zeit bei Tisch zu gewinnen: Wenn Sie jeden Bissen mehrfach kauen und den guten Geschmack der Speisen auskosten, dann essen Sie automatisch nur soviel wie Sie in diesem Moment wirklich benötigen.

– Bei uns Zivilisationsmenschen ist das Hungersignal viel stärker als das Durstsignal. Wenn Sie vor allem abends nach dem Essen noch mal Hunger verspüren, dann bereiten Sie sich einfach einmal einen Schlaftee mit Baldrian, Melisse, Hopfen, Lavendel und Johanniskraut. Sie können sich so einen Tee in Ihrer Apotheke zusammenstellen lassen.
Weitere Infos zum Abnehmen finden Sie unter Praxis Gewichtsreduktion.

Das Berufsbild und Arbeitsgebiet des Heilpraktikers für Psychotherapie

Erkrankte Menschen, die Behandlung aufsuchen, bedürfen des besonderen Schutzes. Der Gesetzgeber regelt dies mit der Approbation für Ärzte und Psychologen, aber auch durch das Heilpraktikergesetz, mit dem das Erkennen und Behandeln bestimmter Krankheiten erlaubt wird. Die staatliche Heilerlaubnis wird seit 1994 auch erteilt für das Gebiet der Psychotherapie. Mit dieser eingeschränkten Heilerlaubnis ist es möglich,

eine eigene Praxis als „Heilpraktiker/in für Psychotherapie zu eröffnen und den Titel „Heilpraktiker/in eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ zu führen.

Der Titel „Psychotherapeut/in“ steht den nach dem Psychotherapeutengesetz von 1999 alleine den approbierten Ärzten und Psychologen zu. Diese sind grundsätzlich berechtigt, alle Krankheiten zu behandeln. Die Ausübung der Heilkunde dagegen gilt der „Volksgesundheit“ (vgl. Heilpraktikergesetz, 1939), nicht der schweren Erkrankungen. Auf psychiatrischen und psychotherapeutischen Gebiet sind diese schweren Erkrankungen klassisch als exogene (körperlich begründete) und endogene (schwere Geisteserkrankungen) definiert.

Als Heilpraktiker/in ist es gleichwohl nötig, die exogenen und endogenen Krankheiten zu erkennen, um diese nicht fälschlich zu behandeln, sondern an Fachkräfte weiter zu verweisen.

In der amtsärztlichen Überprüfung durch das Gesundheitsamt werden verlangt

• Die Fähigkeit, die psychotherapeutisch heilkundliche von der approbierten medizinischen/psychologischen Tätigkeit abzugrenzen
• psychodiagnostische Fähigkeiten und Wissen über Ursachen psychischer Erkrankun-gen
• ausreichende Kenntnisse über die anerkannten psychotherapeutischen Verfahren sowie über psychisch wirksame Medikamente
• die Befähigung, Patienten entsprechend der Diagnose zu behandeln, Grenzen und Gefahren der Psychotherapie im Einzelfall zu erkennen sowie sicheres Verhalten in Krisensituationen

Die heilkundliche Psychotherapie gilt den psychogenen Störungen (psychische Krisen, Neurosen u.a.), die approbierte Psychotherapie wendet sich neben den psychogenen Störungen auch den weiteren psychischen Erkrankungen (Psychosen u.a.) zu. Eine eindeutige Definition von psychischer Krankheit ist in der Literatur nicht zu finden. Folgende Kriterien werden angegeben (nicht alle sind für eine Diagnose erforderlich):

• Die Person leidet
• verhält sich fehlangepasst
• Verhalten ist von allgemeinen Maßstäben abweichend
• verhält sich irrational
• Verhalten ist unvorhersagbar
• Verhalten ist moralisch inakzeptabel
• Verhalten löst beim Beobachter Unbehagen aus
• Kontrollverlust ist gegeben

Zu beachten: Abnorm bedeutet nicht notwendigerweise krank. Es kann sogar krankhaft sein, sich unter allen Umständen immer „normal“ verhalten zu wollen.

Abweichungen von der Norm

• in „positiver“ Richtung = höchstbegabt, intuitiv
• in „negativer“ Richtung = störend, leidvoll, versagend

Generell stehen im Vordergrund der Betrachtung:

• der Leidensaspekt
• der Versagensaspekt
• der Beziehungsaspekt
• der Verlust der Selbstregulation

Gesund ist der Mensch, dem u. U. auch trotz des Leidensdrucks einer Körperkrankheit und/oder gegen den Normendruck der Gesellschaft sein Leben gelingt (Selbstverwirklichung), der den Forderungen seines Wesens (Echtheit) und der Welt entsprechen und ihre Aufgaben bestehen kann (Adaption, Coping) – einer, der sich im Leben bewährt (Scharfetter, Allg. Psychopathologie).

Krank ist im Selbstverständnis des „Patienten“ und im Urteil seiner Umwelt, wer, aus welchen Gründen auch immer, an sich und der Welt über das landes- oder gruppenübliche Maß hinaus qualitativ und/oder quantitativ leidet, wer mit den gegebenen nicht allzu extremen Verhältnissen bis zu einem lebensbeeinträchtigenden Maß nicht zurechtkommt, wer in Lebens- oder Weltbewährung versagt, wer infolge eines hochgradigen Andersseins nicht in lebendige Verbindung zu anderen Menschen treten kann.

Welche Krankheiten darf der Heilpraktiker Psychotherapie behandeln?
Um erfolgreich Patienten behandeln zu können, ist es neben dem Bestehen der Prüfung, die im wesentlichen eher theoretische Kenntnisse abfragt, zusätzlich erforderlich, eine ausreichende praktische Ausbildung als Heilpraktiker Psychotherapie abzulegen.

Die Selbstvermarktung im Rahmen eines Marketing- und Businessplanes ist für alle Freiberufler von besonderer Bedeutung, so auch für den Heilpraktiker Psychotherapie. Wertvolle Infos finden Interessierte unter Selbstvermarktungsstrategie.

Institut für Bildung und Entwicklung Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildung und Seminare.

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