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Monats-Archive: August 2007

Haarentfernung und kosmetische Behandlung

Körperbehaarung ist ein ständig wiederkehrendes Problem, da die Haarentfernungsmethoden, die zu Hause angewandt werden könne, leider nur zeitlich begrenzte Erfolge bieten. Die permanente Haarentfernung ist ein Ziel, das besonders Frauen – aber auch stark behaarte Männer – haben.

Die Elektroepilation ist für die Haarentfernung besonders geeignet, da hier langjährige Erfahrungen zu perfekten Ergebnissen führen. Bereits vor 125 Jahren wurde in den USA mit dieser Form der Haarentfernung begonnen. Seither sind die Techniken sehr verfeinert worden und man kann auf viele Erfahrungswerte bei der Elektroepilation zurückgreifen, die diese Behandlung sehr sicher und erfolgreich machen. Im Gegensatz zur Laser- oder Ultraschallbehandlung sind bei der Elektromethode deutlich bessere und nachhaltigere Ergebnisse zu verzeichnen. In den Händen eines Profis ist mit keinerlei Nebenwirkungen bei dieser Art der Haarentfernung zu rechnen. Eine gute Beratung, was man selbst vor und nach der Epilation beachten sollte, gehört selbstverständlich zum Behandlungsumfang. Dauerhaft haarfreie Körperzonen sind das Ergebnis dieser Behandlung, da hier das Haarzellwachstum bereits im Follikel durch Aussenden niedrig dosierter Energien durch Zerstörung der Haarwachstumszellen unterbunden wird. Diese Methode der Haarentfernung ist für die normale, durchschnittliche Körperbehaarung geeignet.

Eine weitere sehr wirksame Methode der Haarentfernung ist die Elosepilation, die für sehr starken und tief verwurzelten Haarwuchs geeignet ist. Die Elosepilation ist eine Weiterentwicklung der Laserbehandlung. Hierbei handelt es sich um eine Mischung von Blitzlampe, radiofrequentem Strom und Kühlung, welche in dieser Kombination den Haarfollikel von innen her zerstören und so weiteres Haarwachstum dauerhaft unterbinden. Mit dieser sehr sicheren Methode lassen sich auch tiefsitzende Haare, z. B. in der Bikinizone oder auf dem Männerrücken, absolut erfolgreich und nebenwirkungsfrei behandeln. Haarfollikel bis zu 6 mm Tiefe sind problemlos erreichbar.

In der Praxis dermatologische Kosmetik finden sanfte Peelings für die Tiefenreinigung der Haut ebenso Anwendung wie Hauterneuerungspräparate, die in die Tiefe gehen und die Haut zur Erneuerung anregen. All diese Anwendungen lassen die Frische der Haut wieder zum Vorschein kommen und bereiten die Haut sehr effektiv auf weitere pflegende Anwendungen vor. Pigmentflecken und erweiterte Äderchen sind Erscheinungen auf der Haut, die das Hautbild sehr unruhig erscheinen lassen und daher ein kosmetisches Problem. Die Verödung dieser kosmetischen Makel ist ein weiteres Gebiet der dermatologischen Praxis.

Autorin:
Ulrike Maldoff, Kreuzlingerstr. 27, 78462 Konstanz, Deutschland, Telefon: (07531) 29908 www.ulrike-maldoff.de

Darmkrebs- und Brustkrebsrisiko reduzieren durch Ballaststoffe in der Ernährung

Schon seit vielen Jahren weiß man, dass Ballaststoffe einen guten Schutz vor Darmkrebs bieten können. Forscher der englischen Universität Leeds fanden nun heraus dass die Faserstoffe aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten auch das Brustkrebsrisiko senken.

Die im Januar 2007 veröffentlichte Studie wertete die Ernährungsdaten von 35.000 Frauen zwischen 35 und 69 Jahren aus. Die Beobachtungszeit der Frauen betrug sieben Jahre. Diejenigen, die täglich mehr als 30 g Ballaststoffe zu sich nahmen, erkrankten nur halb so häufig an Brustkrebs wie Frauen, die lediglich auf 20 g oder weniger kamen.

Die Forscher vermuten, dass die Ballaststoffe einen positiven Einfluss auf den Hormonhaushalt der Frauen – vor allem auf den Östrogenspiegel – haben.

Wie funktioniert das?
Die weiblichen Hormone werden in der Leber abgebaut und über die Galle in den Darm abgegeben. Ballaststoffe im Darm binden nun diese Hormonabbauprodukte und verhindern, dass sie wieder neu über den Darm in den Körper aufgenommen werden. Auf diese Weise kann der Östrogenspiegel im Blut nicht zu hoch ansteigen.
Um auf die 30 g Ballaststoffe zu kommen, sollten Sie am besten auf Vollkornprodukte umsteigen und täglich fünf Portionen Obst und Gemüse sowie eine Portion Müsli essen.

Auch im Rahmen einer bestehenden Erkrankung und unter den Gesichtspunkten der biologischen Krebstherapie  spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, um die medizinische Behandlung optimal zu unterstützen. Der Darmsanierung kommt hier eine bedeutende Rolle zu.

Werbevorschriften für Heilpraktiker Psychotherapie

Zu der Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie gehören auch Kenntnisse über Vorschriften, die die Werbung gesetzlich regeln. Diese gesetzlichen Bestimmungen sind ständigen Änderungen unterworfen. Daher sind diese Angaben vorbehaltlich von

Aktualisierungen zu verstehen und von jeder Gewährleistung ausgenommen.
Es empfiehlt sich, vor Praxiseröffnung aktuell eine Fachberatung durch einen entsprechenden Fachmann in Anspruch zu nehmen.

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Rechtsform

Die Rechtsform beschreibt die Art, wie die freiberufliche Tätigkeit ausgeübt wird. Automatisch ist der Freiberufler mit Beginn seiner Tätigkeit ein Einzelunternehmen.
Die Praxisgemeinschaft ist die einfachste Form einer Zusammenarbeit zwischen zwei oder mehreren Personen. Dies geschieht einzig, um die Kosten gering zu halten: Z.B. mehrere Selbstständige mieten eine gemeinsame Praxis und richten ein gemeinsames Sekretariat ein. Es sollte vertraglich geregelt werden, wer welchen Miet- oder sonstigen Kostenanteil übernimmt, sonst wird es im Streitfall (z.B. Auszug Einzelner, gemeinsam angeschaffte Gegenstände) kompliziert.

Auftritt nach außen

Als Freiberufler in Form eines Einzelunternehmens können sogenannte Etablissement-Bezeichnungen verwendet werden. Zu dieser Bezeichnung muss der Nachname und ein ausgeschriebener Vorname angegeben werden, z.B. Heilpraktikerpraxis Psychotherapie Karl Müller. Reine Firmenbezeichnungen ohne Eigennamen dürfen nur von der GmbH oder Aktiengesellschaft verwendet werden, und müssen im Handelsregister eingetragen sein.

Die Berufsbezeichnung Psychotherapeut ist dem Heilpraktiker Psychotherapie nicht erlaubt. Die erlaubten Bezeichnungen sind in den einzelnen Bundesländern leicht abweichend. Generell ist akzeptiert: Heilpraktiker eingeschränkt für Psychotherapie.

Werbung

Die Heilpraktikerschaft besitzt seit 1945 kein rechtlich verbindliches Standesrecht mehr. Im Jahre 1992 wurde die ursprünglich verbindliche Berufsordnung (BOH) mit entsprechenden Änderungen von den sechs großen Heilpraktikerverbänden als Satzungsrecht mit verbandsinternem Geltungswillen für die Mitglieder beschlossen. Da jedoch die BOH nicht einheitlich für alle Heilpraktiker gilt, besitzt sie auch keine rechtliche Bindungswirkung. Das früher allgemein unterstellte Werbeverbot wurde von Bundesgerichtshof als nicht verbindlich festgestellt.
Der Heilpraktiker unterliegt somit keinem generellen gesetzlich normierten Werbeverbot. Jedoch hat er bei jeder unmittelbaren oder mittelbaren Werbung, sei es für seine Person, seine Praxis oder seine Tätigkeit die gesetzlichen Bestimmungen über den unlauteren Wettbewerb (UWG) und des Gesetzes über die Werbung auf dem Gebiet des Heilwesens (HWG) zu beachten.

Laut UWG kann, wer im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbes Handlungen vornimmt, die gegen die guten Sitten verstoßen auf Unterlassung und Schadenersatz in Anspruch genommen werden.
Damit sind z.B. die vergleichende Werbung, sowie irreführende Angaben, die den Anschein erwecken, ein besonders günstiges Angebot zu machen, die Nachahmung geschützter Dienstleistungen sowie die Verunglimpfung von Mitbewerbern gemeint.

Unzulässig ist eine Werbung lt. HWG für die Erkennung oder Behandlung von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden, die nicht auf eigener Wahrnehmung an dem zu behandelnden Menschen beruht (Fernbehandlung).

Unzulässig ist lt. HWG weiterhin eine irreführende Werbung. Diese liegt vor:

• wenn Arzneimitteln, Verfahren, Behandlungen, Gegenständen oder anderen Mitteln eine therapeutische Wirksamkeit oder Wirkung beigelegt werden, die diese nicht haben

• wenn fälschlich der Eindruck erweckt wird, dass
a) ein Erfolg mit Sicherheit erwartet werden kann (Heilungsversprechen)
b) die Werbung nicht zu Zwecken des Wettbewerbs veranstaltet wird

• wenn unwahre oder zur Täuschung geeignete Angaben über die Art und Weise der Verfahren oder Behandlungen, über die Person, Vorbildung, Befähigung oder Behandlungserfolge gemacht werden.

Versicherungsaspekte für Heilpraktiker Psychotherapie

Nach bestandener Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie ergeben sich vielgestaltige Fragen, so auch die Frage hinsichtlich der versicherungstechnischen Gestaltung der Tätigkeit. Die folgenden Angaben sind als Orientierungshilfe zu verstehen. Es ist empfehlenswert, sich fachlich beraten zu lassen, um optimal versichert zu sein. Folgende Ausführungen sollen als Anregung dienen:

Berufshaftpflichtversicherung
Der freiberuflich Tätige ist in seiner Haftung unbegrenzt. Sie erstreckt sich auf das gesamte Privatvermögen. Die Berufshaftpflichtversicherung deckt Haftungsschäden ab, die im Rahmen der freiberuflichen Tätigkeit von Patienten oder Teilnehmern gestellt werden. Zu beachten ist, dass die jeweiligen Risikobereiche ausdrücklich im Versicherungsvertrag benannt sein müssen, z.B. psychotherapeutische Tätigkeit ohne Medikamente, Durchführung von Seminaren etc., da sonst Versicherungsausschlüsse im Schadenfall überraschen können.

Betriebshaftpflichtversicherung

Da durch die Berufshaftpflichtversicherung nur der Haftungsfall durch das Ausüben der Tätigkeit selbst abgesichert ist, macht es Sinn, auch die Möglichkeit einer Betriebshaftpflichtversicherung zu erwägen, die Haftungsansprüche in Verbindung mit der Nutzung von Räumen (z.B. Ausrutschen, stolpern über Gegenstände etc.) abdeckt.

Rentenversicherung

Der Heilpraktiker Psychotherapie ist nicht rentenversicherungspflichtig. Er kann der gesetzlichen Rentenversicherung freiwillig beitreten.

Krankenversicherung

Der freiberuflich Tätige hat die Möglichkeit, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Die freiwillige Versicherung in einer gesetzlichen Krankenversicherung ist i.d.R. ungünstig.
Man sollte abwiegen, ob ein Heilpraktiker jede Zusatzversicherung abschliessen sollte, wenn man sich dafür entschliesst z. Bsp. ein Zahnversicherung abzuschliessen sollte man erst einen Zahnzusatzversicherungsvergleich zu machen, bevor man einen Entschluss trifft.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Erkrankt der Versicherte so schwer, dass eine weitere Berufsausübung auf Dauer unmöglich ist, tritt diese Versicherung ein.

Krankentagegeldversicherung

Bei vorübergehender Erkrankung deckt diese Versicherung Einnahmeausfälle ab.

Berufsgenossenschaft

Die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft ist nur bei der Einstellung von geringfügig oder fest angestellten Beschäftigten erforderlich. Der Heilpraktiker selbst muss nicht in der Berufsgenossenschaft angemeldet sein, kann sich jedoch freiwillig dort versichern lassen. Die Berufsgenossenschaften sind Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und treten für Unfälle bei der Ausübung der Arbeit sowie Wegeunfällen von und zur Arbeit ein. Die Zugehörigkeit zur Berufsgenossenschaft ist beitragspflichtig.

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