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Monats-Archive: September 2007

Der Angst vor Terroranschlägen entgegenwirken

Die zunehmende Anzahl von Bedrohungen durch Terroranschläge nimmt weltweit zu. Auch fernab der eigentlichen Krisengebiete ist Gefahr durch Gewalt gegeben, wie viele Erfahrungen der letzten Monate und Jahre z.B. in Madrid und London gezeigt haben.

Angesichts der persönlichen Unmöglichkeit, diese Entwicklungen zu verhindern oder auch sich verlässlich davor zu schützen, stellt sich die Frage, wie man trotzdem glücklich leben kann, auch wenn solche „Bedrohungen“ da sind.

Wichtig ist es, den bedrohlichen Geschehnissen in der eigenen Phantasie möglichst wenig Raum für negative Eskalationen zu geben. Unser Gehirn läßt die Dinge größer werden, denen wir übermäßig Aufmerksamkeit schenken. So kann z.B. die ständige Beschäftigung mit drohenden Katastrophen zum dauerhaften Stimmungstief oder gar zunehmender Angst führen.

Daher ist es wichtig, den eigenen Geist nicht nur mit belastenden Tagesgeschehnissen zu füttern, sonder auch Raum für entspannende, motivierende und optimistische Phantasien/Imaginationen zu lassen, so daß ein Gegengewicht zu den Negativereignissen des Tages entsteht.

Und die weltweit umgehende Angst packt viele Menschen nur zu schnell. Lesen wir die Zeitung oder hören wir Nachrichten, dann ist es nicht verwunderlich, wenn Angst aufsteigt. Angst ist allerdings kein guter Begleiter auf dem Lebensweg. Angst engt den Lebensradius ein und verhindert ein erfülltes Leben.

„Fürchtet Euch nicht“, so lautet die Botschaft der christlichen Kirchen, die Worte “Fürchtet euch nicht” kommen insgesamt über zwanzigmal im Neuen Testament vor.

Viele bekannte Schriftsteller haben sich mit dem Thema der Unkontrollierbarkeit des Lebens auseinandergesetzt: Bei J.P. Sartre kann man lesen: „Freiheit ist, wie wir mit den Dingen umgehen, die uns widerfahren“ und von Matthias Claudius stammt die Aussage: „ Wo das Bedrohliche größer wird, steigt das Rettende auch“.

Es wird also darauf ankommen, wir mit geistig und mental mit diesen Geschehnissen umgehen, damit sie uns nicht in einen inneren Bann werfen und damit die Täter zu ihrem Erfolg kommen, Schrecken und Angst unter den Menschen zu verbreiten, um Macht auszuüben.

So können wir uns – auch in unserem kleinen privaten Bereich – dieser Macht entziehen, indem wir jeden Tag das Gute in unserem Leben hochhalten. Dies hilft nicht nur uns und unserer Laune, es ist dann auch für unseren Lebenspartner, unseren Arbeitskollegen leichter, mit dem all den Bedrohungen in der Welt umzugehen.

Ein weitere Möglichkeit, den Bildern und den Bedrohungen um uns herum, nicht zuviel Macht zu geben, ist die Selektion dessen, was man schaut und liest. Nach den Nachrichten hilft vielleicht ein positives Gespräch mit Freunden oder Bekannten, als negativen Gedanken nachzuhängen.

Sollte man sich negativer Gedanken und der Angst nicht mehr von alleine entziehen können, können verschiedene NLP-Übungen oder ein NLP-Coaching helfen. Hier finden Sie Beispiele zu NLP-Übungen.
Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, können Sie mich gerne kontaktieren: Bernhard Tille, E-Mail: info@nlp-hessen.de

Schmerzen und Befindlichkeitsstörungen bei Kindern

Nahezu 10 Prozent der Kinder in Deutschland leiden unter wiederkehrenden Kopfschmerzen und Migräne, jedoch werden die wenigsten einer systematischen Diagnostik und Therapie zugeführt. 60% aller chronischen Kopfschmerzen bei Kindern bleiben im

Erwachsenenalter bestehen, daher muss dieses Problem sehr ernst genommen werden.

Der Tablettenkonsum steigt mit dem Alter:
12 % der 13- Jährigen und 22% der 18-Jährigen nehmen regelmäßig Schmerzmittel. Besonders Mädchen haben einen hohen Schmerzmittelkonsum wegen Kopf- und Regelschmerzen.

12- 16- Jährige klagen am häufigsten über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Nervosität, Schwindel, Schlafstörungen, Essstörungen, Konzentrationsschwäche, innere Unruhe.

In nicht wenigen Fällen verbergen sich dahinter auch schulische Ereignisse, die von Mobbing über Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme bis zu den häufig nicht erkannten Teilleistungsstörungen, Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche) reichen können.

Durch die leichte Verfügbarkeit der Arzneimittel machen Kinder und Jugendliche schon früh die Erfahrung, dass mit Medikamenten alles leichter geht und dass es offensichtlich für jedes Problem eine Pille gibt. Die Suche nach eigenen Bewältigungsmöglichkeiten ist dann nicht mehr notwendig. Die Nutzung des Internets durch die Jugendlichen ermöglicht den Kauf von Arzneimitteln aus dem Netz ohne Kontrolle durch Eltern, Ärzte oder Apotheken. Damit wird einem unkritischen Gebrauch von Arzneimitteln Tür und Tor geöffnet.

Es gibt Hinweise aus Studien, dass z.B. alkoholkranke Jugendliche in fast 50 % aller Fälle vorher auch Arzneimittel aller Art konsumiert haben.

Aufklärende Maßnahmen in der Schule, in Sportvereinen, anlässlich der Jugendgesundheitsuntersuchung beim Arzt sind unbedingt erforderlich.
Es gibt dafür sehr gute Materialien, die man bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bekommen kann.

Kariesschutz durch Fluor im Speisesalz

Zahnärzte arbeiten schon seit Jahren an der Vorbeugung von Karies im Kindes- und Erwachsenenalter. Neben der Prophylaxe durch konsequente Zahnpflege wurde nach weiteren Möglichkeiten gesucht, die Zahn zerstörende Karies wirksam einzudämmen. Das spart

viel Kosten im Gesundheitswesen.
Am einfachsten und preiswertesten ist es, bei alltäglichen Verhaltensgewohnheiten zu beginnen, z.B. mit einer gesundheitsbewussten Ernährung.

Speisesalz, das mit Fluorid angereichert wird, gibt es nun schon in über 70 % der deutschen Haushalte. Es hat in den letzten Jahren wesentlich zu dem Rückgang der Karies bei Kindern bis zu zwölf Jahren beigetragen. Dies bestätigen zahlreiche Untersuchungen zur Karieshäufigkeit bei Kindern, die an verschiedenen Universitätszahnkliniken durchgeführt wurden.

Mit Fluorid angereichertes Salz schützt nach den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen direkt am Zahn, und zwar durch den Kontakt mit der Zahnoberfläche während und unmittelbar nach dem Essen. Ebenso erhöht es den Fluoridgehalt im Speichel, durch den die Zähne zusätzlich vor Karies auslösenden Bakterien geschützt sind.
Daher gilt die allgemeine Empfehlung: die Zähne täglich zweimal mit fluoridierter Zahnpasta zu putzen und im Haushalt zudem Jodsalz mit Fluorid zu verwenden. Bei erhöhtem Kariesrisiko können zusätzliche Fluoridierungsmaßnahmen ergriffen werden, die allerdings mit dem Zahnarzt abzustimmen sind.

Fit in den Winter: Herbstzeit- Wanderzeit

Im Spätsommer und im Herbst machen sich immer mehr Menschen, auch viele junge, die eine Alternative zum Strand – und Discoleben suchen, auf den Weg in die Natur, die Gebirge, um einen Wanderurlaub zu verbringen. Auch an freien Wochenenden

eignen sich Kurzurlaube für Lauftouren in den Mittelgebirgen, – und davon gibt es in Deutschland eine ganze Menge, meistens gar nicht so weit weg von der eigenen Haustüre.
Regelmäßiges Wandern hat viele gesundheitliche Vorteile für den menschlichen Organismus:
– Wandern trainiert das Herz

Die schonende Bewegung an frischer, sauerstoffreicher Luft ist gut für Ihr Herz. Leichte Anstiege zwischen ebenen Strecken tun ihm besonders gut. Das Herz schlägt regelmäßiger und pumpt mehr Blut mit Sauerstoff durch den Organismus. Die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert, die Wadenmuskelpumpe arbeitet effektiver. So wird Blutgerinnseln vorgebeugt. Das Herz spart Millionen Schläge im Jahr, arbeitet ökonomischer und lebt länger.

– Wandern senkt den Blutdruck
Wie bei jedem regelmäßigen körperlichen Ausdauertraining wird der Blutdruck durch ausgiebiges Wandern harmonisiert. Sowohl Ruhe- als auch Belastungsblutdruck sprechen positiv darauf an.

– Wandern kräftigt die Lunge
Durch die verstärkte Atmung wird Ihre Lunge bis in den letzten Winkel mit frischer Luft versorgt und beim Ausatmen entlüftet. Die Kapazität und das Leistungsvermögen erhöhen sich. Durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr werden alle Organe besser versorgt und so das Herz entlastet.

– Wandern stärkt die Knochen
Dieser Effekt ist besonders für Frauen wichtig. Regelmäßiges Wandern kräftigt die Muskulatur und verstärkt die Durchblutung. Gelenke, Sehnen und Bänder werden positiv belastet. Der Aufbauprozess der Knochen wird durch regelmäßiges Wandern gefördert, der Abbau von Knochenmasse gebremst. Das schützt vor Osteoporose.

– Wandern regt den gesamten Stoffwechsel an und reguliert das Körpergewicht
Und das macht sich auch an der Haut bemerkbar. Durch die unterschiedlichen Temperaturen, Wind und Wetter wird sie widerstandsfähiger, rosiger und besser durchblutet. Wandern regt zudem die Verdauung an und dämpft den Appetit. So hält es nicht nur fit, sondern auch schlank.

– Wandern stärkt die Abwehrkraft
Regelmäßiges Wandern – und zwar zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter – macht widerstandsfähiger gegen Erkältungskrankheiten.
Wichtig ist allerdings, dass das Wandern Freude bereitet und nicht in Stress ausartet, denn der wiederum ist schädlich für Ihr Immunsystem. Man kann durch gute Ausrüstung und vor allem durch gute Gesellschaft von Gleichgesinnten am Wandern soviel Spaß gewinnen, dass es zur festen Freizeitbeschäftigung werden kann.

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