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Monatsarchive: März 2008

Wie Sie Ihren Cholesterinspiegel auf natürliche Weise senken können

Cholesterin ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Daher wird in der schulmedizinischen Behandlung der Untersuchung und Behandlung von erhöhtem Cholesterin sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Die großen internationalen Studien zeigen, dass ein niedriges Cholesterin, wie es durch die Einnahme Lipidsenkern erreicht werden kann, die Risiken für Herz- Kreislauf-Erkrankungen deutlich senkt.

Gleichzeitig ist es für die betroffenen Menschen schwierig, sich vorzustellen, über Jahre oder womöglich Jahrzehnte einen Lipidsenker einzunehmen.

Sie suchen nach Alternativen im Bereich der Naturheilverfahren und der Ernährungsmedizin.

Mit vegetarischer Kost kann das Cholesterin um 10 bis 15 Prozent gesenkt werden.

Auch regelmäßiger Ausdauersport mit mindestens 3x pro Woche ½ Stunde sportlicher Betätigung trägt zu diesem Erfolg bei.

Immer wieder sieht man, dass ein erhöhtes Cholesterin in Phasen von lange anhaltender Stressbelastung zu messen ist. Daher können Entspannungsverfahren wie Yoga oder Autogenes Training die Werte positiv beeinflussen.

Neben der Ernährungsumstellung wirken Pflanzen wie Knoblauch oder Artischocke entweder als Lebensmittel oder in arzneilicher Form cholesterinsenkend.

Die vegetarische Ernährung garantiert einen angemessen hohen Ballaststoffanteil in der Nahrung, der hilft, dass das über die Leber und Gallenwege ausgeschiedene Cholesterin nicht mehr über den Darm rückresorbiert wird, sondern über den Stuhlgang ausgeschieden wird.

Pflanzenöle mit ungesättigten Fettsäuren (Olivenöl, Rapsöl und andere) senken den Cholesterinspiegel und versorgen gleichzeitig den Organismus mit den lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Noch ein Wort zu dem erhöhten Cholesterinspiegel bei Frauen in den Wechseljahren:

Das Cholesterin ist ein Baustein für die Produktion der Hormone in den Eierstöcken. In der Menopause wird diese Produktion nach und nach ganz eingestellt und die Cholesterinbausteine sind sozusagen „übrig“ und kursieren nutzlos in der Blutbahn.

Hier ist die Aufklärung der Frauen sehr wichtig: wenn es sonst keine Risikofaktoren für die Entstehung einer Arteriosklerose gibt wie zum Beispiel Diabetes, Hypertonie oder Übergewicht, dann muss das erhöhte Cholesterin nicht medikamentös behandelt werden.

Ein gesunder Lebensstil mit bewusster Ernährung und Bewegung kann den weiblichen Körper nach den Wechseljahren gesund halten.

Durch gesundes Sonnenbaden Hautkrebserkrankungen vorbeugen

Laut statistischen Erhebungen erkranken in der BRD jährlich über 100.000 Menschen an Hautkrebs; mit steigender Tendenz. Das liegt hauptsächlich daran, daß immer mehr Menschen sich ungeschützt den immer aggressiveren Sonnenstrahlen aussetzen und die Nutzung von Sonnenstudios und Heimgeräten zur Hautbräunung zunehmen.

Eigentlich müsste es ja jeder wissen: UV- Strahlen und die damit hergestellte Bräune sind schön für die Eitelkeit, aber gefährlich für die Gesundheit. Schnellere Hautalterung und nachlassende Immunkapazität der Haut sind das Ergebnis von unkritischem Sonnenbaden und der Benutzung von Solarien. Jugendliche, die dem Schönheitsideal der Werbung nachzueifern versuchen, sind besonders gefährdet, da hier schon Hautschäden gesetzt werden, die im Laufe des Lebens zu Hautkrebs führen können.

Wie bei vielen Dingen gilt es, das rechte Maß zu finden, denn generell ist Bewegung an frischer Luft und damit auch das Sonnenbaden bis zu einem gewissen Grad gesundheitlich wichtig. Besonders die Produktion des Vitamins D für einen gesunden Calciumstoffwechsel ist von einer gewissen Besonnung täglich abhängig. Von den nordeuropäischen Ländern weiß man, dass ein Fehlen des Sonnenlichts in den Wintermonaten zu schweren Depressionen führen kann.

Wie Sie gesund Sonnen baden

Gerade bei ungebräunter Haut sollte man sich nicht direkt in die Sonne begeben, vor allem nicht in die Mittagssonne. Halten Sie sich in den ersten drei bis vier Tagen vermehrt im Schatten auf. Doch Vorsicht, auch hier beträgt die Sonnenstrahlung noch etwa 50%. Bleiben Sie möglichst nicht länger als 10 – 15 Minuten innerhalb der ersten drei Tage in der direkten Sonne.

Sonnenschutzmittel sollten etwa 10 Minuten vor einem Sonnenbad aufgetragen werden. So kann die Sonnencreme in die Haut einziehen und verschmiert nicht beim Schwitzen. Beginnen Sie mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Hier müsste der Faktor 15 ausreichend sein. Menschen mit heller Haut sollten mit dem Faktor 20 beginnen. Ein Sonnenschutzmittel mit dem korrekten Lichtschutzfaktor sollte aber nicht unvorsichtig machen; auch mit dem Schutz auf der Haut sollte man nicht länger als 30 Minuten in der direkten Sonne bleiben. Das langsame Bräunen im Schatten bringt immer noch eine gesunde Farbe, denn auch hier wirkt das UV- Licht noch mit 50 % Intensität.

Medizinische Vorsorge für den Urlaub

Die letzten Tage vor den Ferien und der geplanten Urlaubsreise werden mit der Reiseplanung verbracht. An alles wird gedacht, nur nicht an die Notwendigkeit, auch gesundheitliche Vorsorge sicherzustellen.

Zum Beispiel bei Reisen mit dem Auto die Überprüfung des Erste Hilfe- Kastens, da auch Verbandsmaterialien ein Verfalldatum haben. Insbesondere Verbandspflaster verlieren ihre Klebefähigkeit und Kompressen und Verbände sind nach einigen Jahren nicht mehr steril. Die Einmalhandschuhe können porös werden, und vielleicht ist auch die Schere nicht mehr vorhanden, weil sie für einen anderen Zweck gebraucht wurde.

Je nach Urlaubsland und den daraus entstehenden gesundheitlichen Gefährdungspotenzialen ist eine Prophylaxe (z.B. Impfungen) teilweise unumgänglich, da im Falle einer Erkrankung oder Verletzung nicht alle erforderlichen medizinischen Hilfs-Maßnahmen im Urlaubsland in der erforderlichen Schnelligkeit direkt möglich sind.

Achtet man auf solche Dinge, dann kann man beruhigt seine Urlaubsreise antreten. Apotheken helfen bei der Beratung betreffend der Reisevorbereitungen gerne weiter und haben auch den einen oder anderen Tipp für die Reiseapotheke.

Frühling-Sommer-Zeckenzeit, Borrelieninfektionen frühzeitig erkennen

Die Borreliose, die in mehreren Krankheitsstadien verlaufen kann, ist die häufigste durch Zecken übertragbare Krankheit. Etwa 35 % der Zecken sind damit infiziert.

Jeder, der von einer Zecke gebissen wird, möchte natürlich so schnell wie möglich wissen, ob er sich gleichzeitig mit den gefährlichen Borrelien infiziert hat. Betroffene Menschen können die Zecke in ein Speziallabor schicken lassen, wo die Zecke auf den Erreger untersucht wird. Diesen Service bieten immer mehr Apotheken an. Der Test bietet nahezu 100 prozentige Sicherheit.

In manchen ärztlichen Laboratorien kann mit der Methode des LTT –Testes ebenfalls nach einem Biss untersucht werden, ob sich die T- Lymphyzyten, also die speziell geschulten Abwehrzellen, mit dem Borrelien- Erreger auseinandersetzen; auch das ist ein Test der sehr früh anspricht; also lange vor dem Anstieg von Antikörpern im Blut.

In den ersten Stunden nach dem Biss gelangen Bakterien, welche eine Borreliose auslösen, in die Blutbahn. Früherkennung ist die bisher einzigste Methode, eine Erkrankung zu verhindern, da anders als bei der Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME), die auch durch Zeckenbisse ausgelöst werden kann, noch keine Impfung möglich ist.

Der Verdacht auf eine Borrelieninfektion ist spätestens dann gegeben, wenn Tage nach dem Biss, rund um die Biss-Stelle, das Hautgewebe eine deutlich Rötung in Form eines „Mondes“ zeigt. Spätestens dann sollte schnellstmöglich eine medikamentöse Behandlung beginnen, um schwere gesundheitliche Spätfolgen wie z.B. Herzmuskelschäden und Schädigungen des Nervensystems zu verhindern.

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