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Monats-Archive: März 2009

Lebensmittelallergien richtig diagnostizieren und behandeln

Viele Menschen sind verunsichert, was sie überhaupt noch essen sollen. In allen Medien wird in den letzten Jahren viel über so genannte Lebensmittelallergien oder – Unverträglichkeiten berichtet.

Es herrscht Verwirrung darüber, ob Symptome, die nach dem Genuss von Nahrung auftreten, z.B. Blähungen, Völlegefühl oder Schmerzen, automatisch schon eine Unverträglichkeit bedeuten.
Der Gang zum Hausarzt bringt auch nicht immer eine Klärung der Situation, denn nur eine sorgfältige Erhebung der Krankenvorgeschichte und die Durchführung aussagekräftiger Tests führt in den meisten Fällen zu einem brauchbaren Diagnose- und Therapiekonzept.

Der häufigste Irrtum bezüglich dieses Themas besteht darin, jede Art von Unverträglichkeit als Allergie zu bezeichnen. Demnach geben etwa ein Drittel der Bevölkerung an, unter einer Lebensmittelallergie zu leiden. Sie subsummieren auch Enzymdefekte wie Laktoseintoleranz oder so genannte Pseudallergien wie die Histaminintoleranz einfach unter dem Begriff „Allergie“.

Echte Lebensmittelallergien:

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Gesundheit aus dem Jahr 2004 haben 3% der Erwachsenen und 4% der Kinder eine echte Lebensmittelallergie. Bei Kindern stehen vor allem die Kuhmilch, das Hühnereiweiß, Weizen und Soja im Mittelpunkt, während im Erwachsenenalter die pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien vorherrschen.
Man nennt diese Form der Allergie eine Allergie vom Soforttyp, die durch den so genannten spezifischen IgE- Antikörper ausgelöst wird. Innerhalb weniger Stunden kommt es zu Symptomen wie Hautjucken, Quaddeln, Juckreiz und Kribbeln der Mundschleimhaut, Atemnot, Fließschnupfen oder Erbrechen mit Durchfällen.
Schon kleinste Mengen können ausreichen, um Symptome auszulösen. Daher sollte man die auslösenden Lebensmittel genau kennen.
Der Allergologe bestimmt mit verschiedenen Methoden ( Prick- Test oder Bluttest auf IgE- Antikörper ) die Anzahl der vorliegenden Lebensmittelallergien; meistens werden auch Pollen-, Hausstaub- und Tierhaarallergien untersucht, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Hauptauslöser von Lebensmittelunverträglichkeiten sind:
– Glutenhaltiges Getreide
– Krebstiere
– Eier
– Fisch
– Erdnüsse
– Soja
– Milch
– Nüsse
– Sellerie
– Senf
– Sesamsamen
– Sulfite
– Lupine
– Weichtiere
Im Rahmen der EU- Kennzeichnungsverordnung müssen diese Lebensmittel gekennzeichnet werden.
Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien

Hier besteht eine so genannte Kreuzreaktion von Pollen mit Lebensmitteln, z.B. leiden Birkenpollenallergiker häufig auch an einer Apfel- und Haselnussallergie.
Die häufigsten Symptome sind das Orale Allergiesyndrom mit Jucken und Kribbeln im Gesichts- und Mundbereich, Schwellung und Jucken der Ohren sowie Schluckstörungen.
Viele Allergene im Rahmen von pollenassoziierten Lebensmitteln sind allerdings hitzeempfindlich, sodass Reaktionen nur bei rohem Obst oder Gemüse auftreten.
Viele Betroffene reagieren ausschließlich während des Pollenfluges auf ihr Allergen. Aber auch Einflussfaktoren wie Stress, Infekte, hormonelle Umstellungsphasen können eine Allergie triggern.

NLP und die sicheren Rechtschreiber

Rechtschreiben gilt als eine wichtige Fähigkeit, die für das Weiterkommen in unserem Schul- und Ausbildungssystem unerlässlich ist. Das ist eine der Anforderungen der Grundschule.

Schüler, die im Rechtschreiben schwächer sind als ihre Mitschüler, haben es schwerer. Rätselhaft bleibt, wie sie es schaffen, in anderen Fächern – meistens sportlichen oder handwerklichen – gute Leistungen zu zeigen, nicht jedoch beim Rechtschreiben.

Die Folge sind Tests zur Feststellung des Leistungsstands und schließlich Fördermaßnahmen, die meist Freizeit einschränken und arbeitsaufwändig sind. Erfolge sind nur mühsam und langwierig zu erzielen. Die Prognose der LRS-Fachleute lautet: „Einmal Legastheniker, immer Legastheniker“, was als Trost gemeint ist. Echte Leistungsfähigkeit, wie die sicheren Rechtschreiber sie – offenkundig ohne Mühe – zeigen, ist jedoch nicht zu erzielen. Da helfen auch Rechtschreibprogramme im PC nicht wirklich.

Mit den Erkenntnissen, die uns das NLP liefert, ist eine grundlegende Änderung er-reichbar, nämlich das Lern-KnowHow der exzellenten Rechtschreiber zu ergründen und an die schwächeren Rechtschreiber weiter zu geben. Das gelingt oft schon in wenigen Trainingsstunden!

Vor diesem Hintergrund erklären sich die Symptome der Legasthenie (Lese- und Rechtschreibschwäche) als Folgen einer dafür ungeeigneten Lernstrategie. Das ist so, als wollte man Suppe mit einer Gabel essen. Das geht schon irgendwie, nur ist es mühsamer und dauert länger, vom Aufwand für’s Putzen ganz abgesehen. Nimmt man jedoch einen Löffel zur Hand, dann ist Suppeessen kein Problem mehr. Das ist offensichtlich.

Nicht so offensichtlich ist dies beim Rechtschreiben. Ein kleiner Anwendungskniff hilft jedoch zum Erkennen: Man wähle eine Wort mit 5-6 Buchstaben aus und buchstabiert es auswendig zunächst vorwärts, wie gewohnt, dann auch rückwärts (in der Gegenrichtung). Ein sicherer Rechtschreiber benutzt dabei sein visuelles Gedächtnis. Er holt das Wort als Wortbild aus dem Gedächtnis und sieht es mental.

Der unsichere Rechtschreiber holt dagegen den Wortklang aus seinem Gedächtnis und horcht beim Rückwärtsbuchstabieren mehrmals nach dem Wortklang. Er benutzt also von den fünf Wahrnehmungskanälen nicht den visuellen, sondern den auditiven. Darin liegt der gravierende Unterschied, der ihn zum „Kreativschreiber“ macht!

Dr. Franz Karig
Ochsengasse 3
79108 Freiburg

http://www.franzkarig.de/    http://www.lerncoach-nlp.de/

 

Auch im Bereich des Führungstrainings in NLP eine empfehlenswerte Methode, um die Kommunikations-, Konfliktbewältigungs- und Präsentationsfähigkeit zu schulen. Weitere Infos unter Wirkung der NLP-Weiterbildung.

 

Nachhilfeunterricht bei Ihnen zuhause

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