Schon seit vielen Jahren weiß man, dass Ballaststoffe einen guten Schutz vor Darmkrebs bieten können. Forscher der englischen Universität Leeds fanden nun heraus dass die Faserstoffe aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten auch das Brustkrebsrisiko senken.
Die im Januar 2007 veröffentlichte Studie wertete die Ernährungsdaten von 35.000 Frauen zwischen 35 und 69 Jahren aus. Die Beobachtungszeit der Frauen betrug sieben Jahre. Diejenigen, die täglich mehr als 30 g Ballaststoffe zu sich nahmen, erkrankten nur halb so häufig an Brustkrebs wie Frauen, die lediglich auf 20 g oder weniger kamen.
Die Forscher vermuten, dass die Ballaststoffe einen positiven Einfluss auf den Hormonhaushalt der Frauen – vor allem auf den Östrogenspiegel – haben.
Wie funktioniert das?
Die weiblichen Hormone werden in der Leber abgebaut und über die Galle in den Darm abgegeben. Ballaststoffe im Darm binden nun diese Hormonabbauprodukte und verhindern, dass sie wieder neu über den Darm in den Körper aufgenommen werden. Auf diese Weise kann der Östrogenspiegel im Blut nicht zu hoch ansteigen.
Um auf die 30 g Ballaststoffe zu kommen, sollten Sie am besten auf Vollkornprodukte umsteigen und täglich fünf Portionen Obst und Gemüse sowie eine Portion Müsli essen.
Auch im Rahmen einer bestehenden Erkrankung und unter den Gesichtspunkten der biologischen Krebstherapie spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, um die medizinische Behandlung optimal zu unterstützen. Der Darmsanierung kommt hier eine bedeutende Rolle zu.
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