Nicht jeder Übergewichtige hat dasselbe Risiko, Folgekrankheiten wie Hypertonie oder Diabetes zu entwickeln.
Zum Beispiel findet man speziell bei übergewichtigen Frauen den so genannten Birnentyp, d.h. einen Fettverteilungstyp mehr auf Hüften, Gesäß und Oberschenkel.
Der Oberkörper und der Bauch sind bei ihnen vergleichsweise schmal. Wenn es ums Abnehmen geht, so nehmen diese Frauen langsamer ab, dafür ist ihr Fettgewebe für den Stoffwechsel nicht so gefährlich wie bei gut 25% ihrer Geschlechtsgenossinnen oder ihren männlichen Mitmenschen.
Was unterscheidet beide?
Beim so genannten Apfeltyp wird das überschüssige Fett vorwiegend im Bauchraum, also nicht nur unter der Haut, sondern auch zwischen den inneren Bauchorganen abgelagert.
Und hier wirkt das Fettgewebe wie eine Chemiefabrik. In den Fettzellen werden biochemische Stoffe produziert, die dafür sorgen, dass die Blutgefäße schneller verkalken und Diabetes und Fettleber entstehen, also die klassischen Volkskrankheiten, an denen heute immer mehr junge Menschen erkranken und sterben.
Ob Sie nun mehr Apfel- oder Birnentyp gehören, das können Sie durch einen Blick in den Spiegel und das Messen ihres Bauchumfanges selbst herausfinden.
Frauen sollten einen Bauchumfang von maximal 80 cm haben, Männer einen von 94 cm. Alles was darüber gemessen wird, ist schon zuviel und sollte ein Signal zum Abnehmen sein.
Am besten lassen Sie sich direkt von Ihrem Arzt beraten.
Was ist zu tun?
Werden Sie wieder schlanker, dann kommt auch mehr das Bedürfnis nach Sport und gesünderer Ernährung. Das gilt übrigens für Apfel- und Birnentypen. Denn auch die Birnentypen haben über kurz oder lang gesundheitliche Probleme wie Hüft- und Kniegelenksarthrose und Venenprobleme.
Von der Vielzahl der Methoden abzunehmen sind die seriösesten und langfristig am Erfolg versprechendsten zum Beispiel die Weight Watchers ,die LOGI- Methode oder die Glyx- Diät.
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