Vegetative Entlastung durch ausleitende Verfahren in der Naturheilkunde

by info on 8. August 2008

Die Ausleitungstherapien sind ein seit Jahrtausenden bewährtes Konzept, das wahrscheinlich schon von Hippokrates angewandt wurde. Die genial einfache Grundidee ist, dass innere Organe durch so genannte Reflexzonen auf der Haut in ihrer Funktion von außen beeinflussbar sind.

Schädliche Stoffe und Schlacken im Inneren des Körpers werden nach außen abgeleitet und die inneren Stoffwechselprozesse laufen wieder reibungsloser.

Zu den ausleitenden Verfahren gehören:
- Aderlässe
- Baunscheidtieren
- Blutegelbehandlung
- Cantharidenpflaster
- Schröpfen

Die ausleitenden Verfahren gehören zu der Behandlungsform der Humoraltherapie, also der Behandlung von fehlerhaft zusammengesetzten Körpersäften. Dieses Medizinsystem ist auch heute noch ein wesentliches Fundament der Naturheilkunde. Nicht die einzelne Zelle ist krank, sondern die „Säfte“ ,wie zum Beispiel das Blut, die Lymphe, die Galle usw. Durch Heilfasten und Einnahme salinischer Abführmittel werden der Darm, die Nieren und die Gallensäfte gereinigt.
Nun gibt es am Körper Bezirke, so genannte Verquellungszonen, die aus gestauter Lymphflüssigkeit und Bindegewebsflüssigkeit bestehen und einen Hinweis auf die Funktionsstörung darunter liegender innerer Organe geben. Man findet sie vorzugsweise am Rücken. Durch die Methoden des Schröpfens, des Baunscheidtierens oder der Cantharidenpflaster werden die Schlacken direkt an Ort und Stelle ausgeleitet und schaffen über den künstlich gesetzten Heilreiz die Voraussetzung, dass die Energieblockaden im Inneren beseitigt werden, vegetative Entlastung einsetzt, die Durchblutung und der Lymphabfluss wieder besser funktionieren.
Wenn solch eine Behandlung angestrebt wird, dann ist es sinnvoll, einen dafür ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

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