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Behandlung

Was leisten homöopathische Arzneimittel in der Praxis?

In neueren deutschen Studien, z.B. Allensbach- Studie Homöopathie 2009 oder in Veröffentlichungen des DZVHAE ( Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte ) zeigt sich ganz deutlich, dass sowohl niedergelassene Ärzte vermehrt homöopathische Arzneimittel verschreiben als auch die Patienten diese immer mehr nachfragen. Hier weiterlesen

Burn-Out Prävention

Unter den erhöhten Anforderungen in der Berufswelt  kommt es, speziell auch bei Führungskräften, immer häufiger zu Erschöpfungsphänomenen. Der Begriff Burn-Out ist in der heutigen Zeit zu einer allgemein bekannten Vokabel geworden. Hier weiterlesen

Mit Homöopathie chronische Krankheiten behandeln

Die klassische Homöopathie bietet vor allem chronisch kranken Kindern und Erwachsenen eine Alternative oder auch sinnvolle Ergänzung zur konventionellen schulmedizinischen Behandlung. Diese Behandlungsmethode lässt sich besonders in eine Heilpraktikerpraxis sehr gut integrieren. Hier weiterlesen

Rheuma und Ernährung

Die Besserung von Rheuma durch gesunde Ernährung: Die naturheilkundliche und ernährugnsmedizinische Behandlung von chronischem Rheuma kann den Verlauf und das Beschwerdebild positiv beeinflussen. Schon wenige Veränderungen der Ernährungsweise haben oft gute Wirkung und sind für die betroffenen Patienten überzeugend. Hier weiterlesen

Psoriasis – Lebensqualität und Lebenserwartung

Die psychischen und physischen Folgen der Schuppenflechte für Lebensqualität und Lebenserwartung werden immer noch unterschätzt.

Die Psoriasis ist eine genetisch determinierte chronische Erkrankung der Haut und auch der Gelenke, unter der etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung meistens ihr ganzes Erwachsenenleben leiden. Hier weiterlesen

Calcium und Vitamin C wirksam gegen den Heuschnupfen

Ausserhalb der Pollenzeit denkt normalerweise noch kein Mensch an seine Heuschnupfen-Allergie. Wenn allerdings im Frühling der erste Wärmeeinbruch kommt, fangen die Frühblüher schon an, sich zu entwickeln. Und dann erinnert man sich plötzlich daran, dass die lästige Allergiezeit schon wieder angefangen hat.

Es ist deswegen ratsam, den Heuschnupfen mit Calcium und Vitamin C schon vorbeugend zu behandeln. Die Wirkung besteht darin, dass die Mastzellen, die mit ihrer Ausschüttung von Histamin die allergische Reaktion in Gang setzen, durch die beiden Stoffe stabilisiert werden und damit die Histamin – Ausschüttung deutlich reduziert wird.

Während der Allergie-Saison kann man die Einnahme von Calcium und Vitamin C fortsetzen. So tut man gleichzeitig etwas für sein Immunsystem und die Calcium- Depots in den Knochen.
Natürlich sind die oben genannten Empfehlungen keine Garantie dafür, dass der Heuschnupfen ganz wegbleibt. Eine Abschwächung der Symptome ist allerdings zu erwarten.

Wenn das nicht ausreicht, sollte man eine möglichst ganzheitliche, auf naturheilkundlichen und homöopathischen Grundlagen beruhenden Allergiebehandlung anstreben.

Zusätzliche Informationen zu Thema naturheilkundliche Allergiebehandlung bietet die Naturheilpraxis Dr.med. Gabriele Tille in Oberursel.

Lebensmittelallergien richtig diagnostizieren und behandeln

Viele Menschen sind verunsichert, was sie überhaupt noch essen sollen. In allen Medien wird in den letzten Jahren viel über so genannte Lebensmittelallergien oder – Unverträglichkeiten berichtet.

Es herrscht Verwirrung darüber, ob Symptome, die nach dem Genuss von Nahrung auftreten, z.B. Blähungen, Völlegefühl oder Schmerzen, automatisch schon eine Unverträglichkeit bedeuten.
Der Gang zum Hausarzt bringt auch nicht immer eine Klärung der Situation, denn nur eine sorgfältige Erhebung der Krankenvorgeschichte und die Durchführung aussagekräftiger Tests führt in den meisten Fällen zu einem brauchbaren Diagnose- und Therapiekonzept.

Der häufigste Irrtum bezüglich dieses Themas besteht darin, jede Art von Unverträglichkeit als Allergie zu bezeichnen. Demnach geben etwa ein Drittel der Bevölkerung an, unter einer Lebensmittelallergie zu leiden. Sie subsummieren auch Enzymdefekte wie Laktoseintoleranz oder so genannte Pseudallergien wie die Histaminintoleranz einfach unter dem Begriff „Allergie“.

Echte Lebensmittelallergien:

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Gesundheit aus dem Jahr 2004 haben 3% der Erwachsenen und 4% der Kinder eine echte Lebensmittelallergie. Bei Kindern stehen vor allem die Kuhmilch, das Hühnereiweiß, Weizen und Soja im Mittelpunkt, während im Erwachsenenalter die pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien vorherrschen.
Man nennt diese Form der Allergie eine Allergie vom Soforttyp, die durch den so genannten spezifischen IgE- Antikörper ausgelöst wird. Innerhalb weniger Stunden kommt es zu Symptomen wie Hautjucken, Quaddeln, Juckreiz und Kribbeln der Mundschleimhaut, Atemnot, Fließschnupfen oder Erbrechen mit Durchfällen.
Schon kleinste Mengen können ausreichen, um Symptome auszulösen. Daher sollte man die auslösenden Lebensmittel genau kennen.
Der Allergologe bestimmt mit verschiedenen Methoden ( Prick- Test oder Bluttest auf IgE- Antikörper ) die Anzahl der vorliegenden Lebensmittelallergien; meistens werden auch Pollen-, Hausstaub- und Tierhaarallergien untersucht, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Hauptauslöser von Lebensmittelunverträglichkeiten sind:
– Glutenhaltiges Getreide
– Krebstiere
– Eier
– Fisch
– Erdnüsse
– Soja
– Milch
– Nüsse
– Sellerie
– Senf
– Sesamsamen
– Sulfite
– Lupine
– Weichtiere
Im Rahmen der EU- Kennzeichnungsverordnung müssen diese Lebensmittel gekennzeichnet werden.
Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien

Hier besteht eine so genannte Kreuzreaktion von Pollen mit Lebensmitteln, z.B. leiden Birkenpollenallergiker häufig auch an einer Apfel- und Haselnussallergie.
Die häufigsten Symptome sind das Orale Allergiesyndrom mit Jucken und Kribbeln im Gesichts- und Mundbereich, Schwellung und Jucken der Ohren sowie Schluckstörungen.
Viele Allergene im Rahmen von pollenassoziierten Lebensmitteln sind allerdings hitzeempfindlich, sodass Reaktionen nur bei rohem Obst oder Gemüse auftreten.
Viele Betroffene reagieren ausschließlich während des Pollenfluges auf ihr Allergen. Aber auch Einflussfaktoren wie Stress, Infekte, hormonelle Umstellungsphasen können eine Allergie triggern.

Grippesymptome frühzeitig erkennen und behandeln

Vorsicht vor der echten Grippe- Influenza! Alljährlich kommt es in den Wintermonaten in manchen Regionen Mitteleuropas zu Epidemien der echten Virusgrippe.

Diese Epidemien treten meistens regional begrenzt auf, betreffen dann allerdings Menschen aller Altersklassen. Eine Influenza ist eine sehr schwer verlaufende Infektionskrankheit mit Komplikationen wie Lungenentzündung, Mittelohr- oder Nebenhöhlenentzündung und schwere Herz-Kreislaufbelastung. Daher werden in der Regel im Herbst Menschen über 60 Jahre und chronisch Kranke mit der „ Grippespritze „ geimpft. Auch chronisch kranken Kindern wird die Grippeimpfung von der STIKO ( ständige Impfkomission ) empfohlen.

Seit einigen Jahren steht ein neues Medikament zur Verfügung, was innerhalb der ersten 48 Stunden nach Ausbruch der Virusgrippe mit großem Erfolg angewendet werden kann: TAMIFLU®.
Die Wirkung ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn die Diagnose frühzeitig gestellt wird. Daher sollten Sie die wichtigsten Symptome dieser Erkrankung kennen, die sich deutlich von einer banalen Erkältung unterscheiden:

1. Die Erkrankung beginnt schlagartig innerhalb 1-2 Stunden!
2. Es kommt zu hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit
3. Das Allgemeinbefinden ist von einem Moment zum anderen erheblich beeinträchtigt
4. Schweißausbrüche und Schüttelfrost sind dabei
5. Es kann zu starken Gliederschmerzen und Kopfschmerzen kommen
6. Halsschmerzen und Gliederschmerzen treten meist etwas später auf

Wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem Angehörigen auftreten dann setzen Sie sich schnellstmöglich mit einem Arzt, Notarzt oder eine Krankenhausambulanz in Verbindung, damit die Diagnose bestätigt wird und eine Behandlung mit TAMIFLU beginnen kann.
Das Medikament wird über 5 Tage 2x täglich gegeben und ist bereits für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zugelassen.

Behandlungsmaßnahmen gegen Cellulite (Orangenhaut)

Die Cellulite oder Orangenhaut findet man fast nur bei Frauen. Voraussetzung für das Auftreten der Cellulite ist in den meisten Fällen eine erbliche Bindegewebsschwäche. Aber das ist es nicht allein.

Übergewicht und hormonelle Umstellungphasen bei Frauen begünstigen das Auftreten manchmal schon in relativ jungen Lebensjahren.
Der besondere anatomische Aufbau der Haut, die Anordnung der bindegewebigen Kollagenfasern und die verstärkte Einlagerung von Fett und Wasser ins Unterhautgewebe sind typisch für den weiblichen Körper.

Daraus ergeben sich aber auch schon Therapieansätze:
Das, was Frauen auf jeden Fall selbst beeinflussen können ( und es leider oft genug nicht tun), sind eine gesunde fett- und kohlenhydratarme Ernährung und Ausdauersport mit gezieltem Muskeltraining. Weiter wichtig ist natürlich der Verzicht auf Nikotin.
Bei leichter Cellulite erzielen Wechselduschen und Massagen gute Erfolge. Hier ist aber Konsequenz gefragt. Jeden Morgen vor der Dusche bringt eine Kurzmassage mit einem Sisalhandschuh den Organismus auf Trab. Danach geht´s ab unter die Dusche. Je drei Kalt- und Warmdurchgänge regen die Durchblutung an. Nach der Dusche werden die betroffenen Stellen mit einem ätherischen Öl massiert: Welche Öle dafür in Frage kommen, das kann Ihnen ein guter Apotheker sagen. Außerdem gibt es im Handel Anleitungen für die Selbstmassage und Entstauung der Lymphe an den Beinen. Selbsthilfe ist am preiswertesten und nachhaltigsten.
Ein bis zweimal pro Woche sollten Sie sich eine Spezialpflege gönnen. Genießen Sie für 20 Minuten ein entschlackendes Meersalzbad. Lassen Sie hierfür das Wasser nicht zu heiß in die Wanne, das belastet zusätzlich zum Salz den Kreislauf zu sehr. Für ein Dufterlebnis eignet sich besonders Orangenöl oder Zypresse. Diese ätherischen Öle erfrischen den Geist und straffen den Körper. Nach dem Wannenbad tragen Sie auf Po, Oberschenkel, Hüfte und Bauch eine Anti-Cellulite-Algenmaske auf. Umwickeln Sie nun Ihre Leibesmitte straff mit Frischhaltefolie. Hüllen Sie sich zusätzlich in ein warmes Badetuch und lassen Sie die Maske 45 Minuten wirken. Am besten, Sie legen sich ins Bett, denn Wärme fördert den Effekt. Danach waschen Sie die Packung mit Wechselduschen ab und massieren sich.

Professionelle Hilfe
In schwierigen Fällen ist professionelle Hilfe angesagt. Hier ist es sinnvoll, sich bei Dermatologen, die sich auf ästhetische Behandlung spezialisiert und oft ein Institut an ihre Praxis angeschlossen haben, zu erkundigen. Wichtig ist immer, die Angebote und die Preise zu vergleichen.

Die Volkskrankheit Schlafstörung braucht eine sorgfältige Differentialdiagnose

Da Schlafstörungen vielfältige Ursachen haben können, ist es wichtig zu Beginn einer Behandlung eine sorgfältige Differentialdiagnostik sicherzustellen. Hintergrund einer Schlafstörung können sein:

A) Organische Ursachen können z.B. sein Schmerzerkrankungen, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen (ADHS), Schilddrüsenüberfunktion, Abhängigkeit von Alkohol und Drogen, Medikamentennebenwirkungen, Herzerkrankungen, Erkrankungen der Atmungsorgane, Schnarchen mit Schlafapnoe, Durchblutungsstörungen, Symptome im Klimakterium wie z.B. Hitzwallungen sowie Begleiterscheinungen bei Tinnitus-Erkrankung. Ein seltene Form organisch-genetischer Ursache ist die Nakolepsie (starker Schlafdrang am Tage)

B) B Nichtorganische (psychische) Ursachen z.B. manisch-depressive Erkrankungen, psychogene Störungen in Form von Angsterkrankungen, Neurostress, Belastungsreaktionen, psychische Traumatisierung, leichtere Depressionen.

In der Internationalen Klassifikation von Gesundheitlichen Störungen werden grob unterteilt folgende Formen unterschieden:

• Ein- und Durchschlafstörung (Insomnie),
• Tagesschläfrigkeit (Hypersomnie)
• sogenannten Parasomnien z.B. Schlafwandeln Somnambulismus) sowie Alpträume mit Aufschrecken (Pavor Nocturnus)
• Schlafstörungen bei Jet Lag sowie Schichtarbeit (zirkadiane Störungen)

Zusätzlich ist zu beachten, daß in bestimmten Lebensphasen z.B. bei Säuglingen, Jugendlichen und älteren Menschen entwicklungsbedingte Schlafabweichungen zu beachten sind.

Häufig werden Schlafstörungen mit Benzodiazepin-Tranquillizern behandelt. Dabei ist jedoch die Gefahr einer Benzodiazepin-Abhängigkeit gegeben, wenn die Medikation über längere Zeit ( 6 Wochen bis 3 Monate) durchgeführt wird. Es können auch beruhigende Antidepressiva eingesetzt werden, die nich abhängig machen. Besser jedoch ist, hinsichtlich unerwünschter Nebenwirkungen, der Einsatz von pflanzlichen Sedativa wie z.B. Hopfen und Baldrian, speziell bei Kindern.

Unabdingbar ist, die ursächliche Erkrankung, die zu Schlafstörungen führt zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Zusätzlich sollten bestimmte Verhaltensweisen, die der Schlafförderung dienen eingehalten werden:
• Entspannungstechniken wie z.B. Autogenes Training oder Muskelrelaxation nach Jacobsen,
• Vermeidung von schwerverdaulichen Gerichten nach 18.00 Uhr
• dafür lieber einen Abendspaziergang oder moderate sportliche Betätigung,
• Einschränkung von Kaffe- und Alkoholgenuss,
• kühle und abgedunkelte Schlafräume
• körperverträgliche Schlafkleidung.

Zusätzlich können Betroffene z.B. durch Seminare in einer Schlafschule alles betreffend des Themas Schlaf, Schlafstörungen und der richtigen Schlafplatzumgebung lernen, um die medizinische Behandlung optimal zu unterstützen..

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