Informationen zu Medizin, Psychologie, Coaching, Training und Weiterbildung
  • NLP Übungen in Wiesbaden Practitioner Ausbildung

Gesundheit

Psychische Gesundheit ist ein gesellschaftliches Thema

Laut statistischer Erhebungen in Kliniken und Arztpraxen nehmen psychische Erkrankungen in den letzten Jahren weltweit erheblich zu; sind ein Problem aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten und kein Randgruppenthema.

Besonders besorgniserregend ist, daß inzwischen, mit steigender Tendenz, über 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland psychische Auffälligkeiten zeigen, wie z.B. Ängste, Depressionen, Aufmerksamkeitsstörungen, psychosomatische Auffälligkeiten und Störungen des Sozialverhaltens.

Bei den Erwachsenen fördern vor allem schlechte Arbeitsbedingungen die Entstehung psychischer Störungen. Erhöhte Konkurrenz, Ängste vor Arbeitsplatzverlust und steigender Leistungsdruck sind die Hintergründe von Depressionen, Stresserkrankungen, Mobbing und Burn-Out.

Psychische Störungen sind inzwischen laut Statistiken der Krankenkassen der vierthäufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit und noch häufiger der Grund für Frühberentungen. Ein Drittel der krankheitsbedingten Fehltage werden durch die gestiegenen psychischen Belastungen verursacht. In mehreren Langzeit-Verlaufsuntersuchungen wurde nachgewiesen, daß direkte Zusammenhänge zwischen psychischen und körperlichen Erkrankungen bestehen, so z.B. hinsichtlich des erhöhten Risikos für koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes..

Besonders tragisch ist, daß nach wie vor psychische Erkrankungen gesamtgesellschaftlich ein Tabuthema sind, entsprechend stigmatisiert, ignoriert und von den Betroffenen aus Scham versteckt werden.

Um gute Bedingungen für psychische Gesundheit und Bewältigungsfähigkeit von Konfliktsituationen (Resilienz) zu schaffen, sowie die Förderung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern, ist die Schaffung eines neuen Bewusstseins hinsichtlich psychischer Leiden als eine zentrale gesellschaftliche Zukunftsaufgabe zu sehen. Psychische Leiden müssen enttabuisiert werden. Auch psychisch kranke Menschen brauchen mit ihren sozialen, körperlichen und seelischen Bedürfnissen im Lebensalltag angemessene Berücksichtigung; Vorurteilen und gesellschaftlicher Ausgrenzung muss entgegen gewirkt werden. Speziell bei Kindern besteht die Verantwortung der Erwachsenen dafür zu sorgen, dass sie besser vor psychischen Erkrankungen geschützt sind, bzw. frühzeitig therapeutisch versorgt werden.

Im Rahmen einer angemessenen sozialpsychologischen Versorgung kommt der Prävention eine besondere Stellung zu, in der, neben den Eltern, auch Erzieher, Lehrer und Arbeitgeber angemessen mit einbezogen werden, um dem Morbiditätsanstieg psychischer Erkrankungen entgegenzuwirken..
Dazu wird es unumgänglich sein, in den Fachausbildungen der Berufsgruppen, die mit Erziehung, Pädagogik und Führung zu tun haben, verstärkt Möglichkeiten zu schulen, psychische Fehlentwicklungen und Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen bzw. ihnen frühzeitig entgegenwirken zu können sowie von Politik und Gesundheitssystem Maßnahmen zur Verbesserung der staatlichen Versorgungssysteme zu schaffen.

Da nicht alles von schulischer bzw. staatlicher Seite aus geregelt werden kann, sollten sich z.B. Eltern, bevor sie sich der Aufgabe einer Kindererziehung stellen, ein psychologisches Basiswissen aneignen, um besser abschätzen zu können, was durch entsprechende erzieherische Verhaltensweisen verhindert bzw. besser gemacht werden kann.

Aber auch jeder Erwachsene ist gut beraten, in sich und seine Problemlösefähigkeiten zu investieren, um tragende Beziehungen privat wie beruflich eingehen zu können, Entschluss- und Entscheidungsfähigkeit zu stärken, sinnvolle Ziele zu erreichen, um ein ressourcenorientiertes Leben zu ermöglichen.

Praxisnahe Möglichkeiten etwas für sich und seine seelische Gesundheit zu tun, bestehen dazu z.B. in Seminaren und Weiterbildungen im Bereich des NLP, in denen gezielt Kommunikations- und Konfliktlösungstechniken vermittelt werden, die Menschen in die Lage versetzen, Methoden zur emotionalen und sozialen Kompetenz zu erlernen. Mit diesen eigenverantwortlich zu leistenden Beiträgen kann jeder das ihm mögliche tun, seelische Hygiene zu beachten und damit seinen Beitrag zur Prävention einzubringen.

Weitere interessante Infomationen zum Thema unter http://www.psychosoziale-lage.de

Fit in den Winter: Herbstzeit- Wanderzeit

Im Spätsommer und im Herbst machen sich immer mehr Menschen, auch viele junge, die eine Alternative zum Strand – und Discoleben suchen, auf den Weg in die Natur, die Gebirge, um einen Wanderurlaub zu verbringen. Auch an freien Wochenenden

eignen sich Kurzurlaube für Lauftouren in den Mittelgebirgen, – und davon gibt es in Deutschland eine ganze Menge, meistens gar nicht so weit weg von der eigenen Haustüre.
Regelmäßiges Wandern hat viele gesundheitliche Vorteile für den menschlichen Organismus:
– Wandern trainiert das Herz

Die schonende Bewegung an frischer, sauerstoffreicher Luft ist gut für Ihr Herz. Leichte Anstiege zwischen ebenen Strecken tun ihm besonders gut. Das Herz schlägt regelmäßiger und pumpt mehr Blut mit Sauerstoff durch den Organismus. Die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert, die Wadenmuskelpumpe arbeitet effektiver. So wird Blutgerinnseln vorgebeugt. Das Herz spart Millionen Schläge im Jahr, arbeitet ökonomischer und lebt länger.

– Wandern senkt den Blutdruck
Wie bei jedem regelmäßigen körperlichen Ausdauertraining wird der Blutdruck durch ausgiebiges Wandern harmonisiert. Sowohl Ruhe- als auch Belastungsblutdruck sprechen positiv darauf an.

– Wandern kräftigt die Lunge
Durch die verstärkte Atmung wird Ihre Lunge bis in den letzten Winkel mit frischer Luft versorgt und beim Ausatmen entlüftet. Die Kapazität und das Leistungsvermögen erhöhen sich. Durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr werden alle Organe besser versorgt und so das Herz entlastet.

– Wandern stärkt die Knochen
Dieser Effekt ist besonders für Frauen wichtig. Regelmäßiges Wandern kräftigt die Muskulatur und verstärkt die Durchblutung. Gelenke, Sehnen und Bänder werden positiv belastet. Der Aufbauprozess der Knochen wird durch regelmäßiges Wandern gefördert, der Abbau von Knochenmasse gebremst. Das schützt vor Osteoporose.

– Wandern regt den gesamten Stoffwechsel an und reguliert das Körpergewicht
Und das macht sich auch an der Haut bemerkbar. Durch die unterschiedlichen Temperaturen, Wind und Wetter wird sie widerstandsfähiger, rosiger und besser durchblutet. Wandern regt zudem die Verdauung an und dämpft den Appetit. So hält es nicht nur fit, sondern auch schlank.

– Wandern stärkt die Abwehrkraft
Regelmäßiges Wandern – und zwar zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter – macht widerstandsfähiger gegen Erkältungskrankheiten.
Wichtig ist allerdings, dass das Wandern Freude bereitet und nicht in Stress ausartet, denn der wiederum ist schädlich für Ihr Immunsystem. Man kann durch gute Ausrüstung und vor allem durch gute Gesellschaft von Gleichgesinnten am Wandern soviel Spaß gewinnen, dass es zur festen Freizeitbeschäftigung werden kann.

Urheberrechtliche Hinweise:
Dieser Blog wird auch als RSS Feed angeboten. Es ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht, diesen RSS-Feed in die eigene Internetseite einzubinden oder an anderer Stelle zu veröffentlichen. Dessen ungeachtet, gilt für alle Texte, die in elektronischer Form auf diesen Internetseiten angeboten werden, das Urheberrechtsgesetz (Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte). Einzelne Vervielfältigungen, dürfen alleinig zu privatem und sonstigem eigenen Gebrauch angefertigt werden ( § 53 UrhG ). Jede weitere Nutzung und Verbreitung der Texte ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet. Die Entnahme von Teilen meiner Website ist nicht gestattet und wird überprüft. Kopierschutz