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Konfliktmanagement

Teamfähigkeit und Konfliktmanagement

Viele Menschen nehmen die beruflichen Belastungen in der Zeit von Globalisierung und Finanzkrise in Form zunehmendem Stress wahr. Gerade in Zeiten höherer Ängste um den Arbeitsplatz wächst auch die gegenseitig Konkurrenz und damit das Angstpotenzial, den Arbeitsplatz zu verlieren oder nicht mehr im internen Wettbewerb berücksichtigt zu werden. Hier weiterlesen

Der Konflikt: Die Bahn – Die GDL

Seit Monaten nun steigert sich der Konflikt zwischen der Bahn und der GDL. Eine Lösung scheint bislang nicht in Sicht. Die Streiks nehmen zu, die Nerven vieler Bahnfahrer liegen blank. Jetzt ist sogar der Güterverkehr betroffen.

Konflikte haben im Allgemeinen eine naturgegebene Tendenz zur Eskalation, da die beteiligten Personen ihre subjektiven Wahrnehmungen mit objektiver Realität gleichsetzen und in der Regel ein „Recht-Haben“ für viele nur dann möglich scheint, wenn der Andere ins Unrecht gesetzt wird (Gewinner-Verlierer Spiele).

So kommt es in der Spirale von Konflikteskalationen naturgegebener Weise zu Wahrnehmungsverzerrungen, Verwechselungen von Wahrnehmung in Interpretation. Die Interpretationen weisen starke Tendenzen zur Moralisierung und Schuldzuweisung aus, jeder beteiligte hat subjektiv die tiefe Überzeugung der Aufrichtigere, Rechtschaffenere, etc. zu sein und hoppla-hopp geht es gar nicht mehr um die inhaltliche Sache sondern Geschehen auf der Beziehungs- oder emotionalen Ebene.

Konstruktive Lösungen haben dann kaum noch eine Chance. Die Stufen der Konflikteskalation zeigen immer härtere Formen der Auseinandersetzung und über verschiedene verschärfende Zwischenstufen von Misstrauen, Rückzug, Verlust von Achtung und Würde, Drohungen, Gewalt, steht am Ende der Eskalationsentwicklung oft die Tendenz, den Anderen zu vernichten.

Dazu muss es jedoch nicht kommen. Es gibt vielfältige Methoden und Techniken mit Konflikten lösungsorientiert umzugehen, die z.B. in NLP-Ausbildungen vermittelt werden. Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) bietet z.B. eine vielfältige Sammlung von Konfliktklärungs- und Lösungstechniken an und leistet somit wertvolle Beiträge zur sozialen Kompetenz.

Wichtig ist an erster Stelle, anzuerkennen, daß die subjektive menschliche Wahrnehmung ein neuronaler Prozess ist, der auf Selektion und Reduktion beruht; Folge davon ist: Jeder Mensch hat sein eigenes Modell der Welt. Die Wahrheit ist in dem einzelnen Modell nicht repräsentiert oder entsprechend der Aussage der Familientherapeuten Lukas Möller: „Einer hat immer Unrecht, die Wahrheit beginnt zu zwei, auch wenn sie dort nicht endet.

Konflikte sind daher auch immer eine Chance, das eigene Weltmodell zu erweitern und neue Sichtweisen in das eigenen Denk- und Verhaltensmodell zu integrieren. Voraussetzung dafür ist allerdings die Fähigkeit, punktuell und situativ die eigene Überzeugung in Frage stellen zu können, ohne sich in der Tiefe der eigenen Person bedroht oder angegriffen zu fühlen; es auszuhalten, daß ein Anderer anderer Meinung ist.

Wenn dies gelingt, besteht meist eine Möglichkeit, trotz der Unterschiedlichkeit der Standpunkte auch noch ein gemeinsames Ziel zu entwickeln. Leider kommen die Streitparteien häufig erst zu dieser Erkenntnis, wenn so ziemlich alles „Porzellan“ zerschlagen wurde, was greifbar war. Der Schaden, der dann entstanden ist, ist häufig größer als der ursächliche Streitwert.

Durch die Fähigkeit sich in die andere Person hineinversetzen zu können, aus ihrem Blickwinkel auf das Konfliktthema schauen zu können, eine Meta-Position zum Geschehen einnehmen zu können, bekommt jede Konfliktpartei zusätzliche Hinweise und Anregungen für die Entwicklung einer kooperativen Lösung.

Ein schwarz-weiss (entweder-oder) Denken sollte sich in ein sowohl als-auch Denken verändern, da tragfähige Lösungen in der Regel mehr Kreativität benötigen als das binäre 0 oder 1 Verarbeiten.

Da hinter menschlichen Verhaltensweisen immer auch Werte-, Glaubens-, Identitäts- und Zugehörigkeitssysteme stehen, macht es Sinn auch auf dieser Ebene zu differenzieren, welche unterschiedlichen Strebungen im Konflikt wirken.

Wichtig ist weiterhin, daß alle Beteiligten das Gefühl haben, aktiv an einer Lösung mitwirken zu können, anstatt verordnete Lösungen übergestülpt zu bekommen.

Ein Verhalten aus dem Gefühl der Überlegenheit einer Konfliktseite, das zu Gesichtsverlust einzelner Beteiligter führt ist völlig kontraproduktiv beim Erreichen robuster und tragfähiger Lösungen. Der heute über den Tisch gezogene wird sich bei nächster Gelegenheit rächen; der Folge-Konflikt ist vorprogrammiert.

Diese Vorgehensweisen im Rahmen eines stufenweisen Konfliktmanagements brauchen die Unterstützung durch einen erfahrenen Mediator, da die Konfliktparteien damit in der Regel überfordert wären.

Selbstvertrauen und Lebensbewältigung lassen sich erlernen

Erwachsene können Kinder unterstützen Fähigkeiten zur Lebensbewältigung zu entwickeln. Auch wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sein sollten, hilft es immens, wenn andere Ressource-Personen ( lebenstüchtig, mitfühlend ) sozusagen als positive Modelle zur Verfügung stehen.

Jedes Kind brauchen Liebe und Zuneigung um ein starkes Ich ausprägen zu können. Je nach Entwicklungsstufe brauchen Kinder mehr oder weniger Körperkontakt, wollen schmusen oder umarmt werden. Auf der Basis dieses innigen Vertrauensverhältnisses bekommt das Kind mehrmals täglich Aufmerksamkeit und Sicherheit. Wie die jüngsten Forschungen zeigen, reichen diese nur wenige Minuten in Anspruch nehmenden Intervalle intensiver Beschäftigung mit dem Kind aus für ein inniges vertrauensvolles Verhältnis zum Kind und sind viel wichtiger als eine einzige längere Phase.

Aus den Handlungsweisen und Einstellungen der Eltern bilden Kinder sich ihre eigenen Überzeugungen und Wertvorstellungen. So beginnen sie ihre Reise in die Erwachsenenwelt. Wenn Sie Ihrem Kind aufrichtig interessiert zuhören und mit ihm reden, fühlt sich das Kind beachtet. Das ist „wertvolle Zeit“ und die ist gut investiert! Die Grundlagen werden in den ersten sechs Lebensjahren gelegt. Aber auch danach gibt es noch viele Möglichkeiten die psychischen Kräfte und Bewältigungsfähigkeiten zu stärken.

Und die Erziehung trägt natürlich entscheidend dazu bei, wie sich das Kind entwickelt. Die autoritäre Erziehung, bei der Eltern uneingeschränkt das Sagen haben und Kinder als bloße Befehlsempfänger angesehen werden, ist heute nicht mehr zeitgemäß – so weit sind sich alle Erziehungsexperten einig. Das Gegenteil, die antiautoritäre Erziehung im Sinne des laissez-faire, gibt Kindern zu wenig Halt. Doch wo ist der goldene Mittelweg?

Regeln geben Orientierung und sind notwendig für den harmonischen Familienalltag. Die Eltern sind es, die diese Regeln vorgeben. Regeln müssen immer klar und verständlich sein und für die gesamte Familie gelten. Das Wichtigste daran ist, dass diese Regeln befolgt werden. Falls es zu Problemen kommt, sprechen Sie das Kind direkt an und bestehen Sie auf die Einhaltung der Regeln. Nur so kann das Kind lernen, dass Regeln verbindlich sind und befolgt werden müssen.

Sinnvolle Regeln haben folgendes gemeinsam:

  • Es ist niemals die Person gemeint, sondern immer das Verhalten.
  • Regeln müssen dem jeweiligen Alter entsprechen.
  • Regeln sind ab einem gewissen Alter auch veränderbar, sie dürfen nicht starr sein.

Je weniger Eltern ihren Kindern zutrauen, desto ängstlicher werden diese, reagieren übervorsichtig, trauen sich nichts zu.

Das Kind muss seinem Alter entsprechend eigene Erfahrungen machen, muss seine Grenzen ausloten dürfen. Sie können Ihr Kind nicht vor allem beschützen. Sie müssen lernen, das Kind auch loszulassen.

Vertrauen und Zuversicht lassen sich erlernen. Erziehen ist eine Lebensaufgabe. Der Perfektionsanspruch vieler Eltern, in allen Erziehungsfragen unbedingt immer alles richtig machen zu müssen, wirkt geradezu zwanghaft Wer erzieht, macht zwangsläufig Fehler. Und wer sich von dem Gedanken verabschiedet, unfehlbar sein zu müssen, wird in der Erziehung bestimmt mehr Freude für sich und für seine Kinder entdecken können. Wer sich selbst und anderen Fehler zugesteht, wird entspannter und gelöster mit Problemen umgehen und diese kreativer und konstruktiver lösen können.Das Kind muss seine Grenzen ausloten dürfen, nur so kann eine gesunde Entwicklung stattfinden. Mit der Ausweitung der Grenzen gewinnt das Kind an Selbstvertrauen.

Familienkonferenzen.

Für viele Familien hat es sich bewährt, ab einem gewissen Alter der Kinder, sogenannte Familienkonferenzen einzuführen. Auch um manchen Konflikten und Streitpunkten von vorne herein aus dem Weg zu gehen.

Als Themen für Konferenzen eignen sich alle Punkte, die die Familie beschäftigen, sei es die Verteilung der häuslichen Arbeiten, die Höhe des Taschengeldes, das Erledigen von Hausaufgaben oder die Planung des nächsten Urlaubs. Wichtig ist das alle Teilnehmer der Konferenz auch zu Wort kommen und gehört werden, niemand unterbrochen wird, jede Aussage gewürdigt wird, Entscheidungen gemeinsam getroffen werden und von allen getragen werden. Weitere Infos zu Konfliktmanagement finden Sie unter NLP-Trainings Tille

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