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Lernen

Lerntechniken helfen bei Prüfungsvorbereitung

Das Neurolinguistische Programmieren (NLP) bietet in besonderer Weise Lerntechniken an, die die Nutzung aller Sinnessysteme integrieren. Die Vernetzung, die Speicherung, die Wiedererinnerbarkeit des Wissens wird effektiver.

Grundsätzlich ist festzuhalten: je mehr Sinne bzw. Gehirnareale aktiviert sind, desto besser.
Menschen haben unterschiedliche sinnesspezifische Vorlieben, Wissen aufzunehmen.

Der visuelle Lerner mag z.B. Mind-Maps, Bilder, Kartei-Kartensysteme; er muss Möglichkeiten finden, durch anschauen und beobachten sein Wissen zu vertiefen.

Der auditive Lerner kann sich Audio-Cassetten anhören oder auch selbst welche besprechen, um durch die eigene Stimme noch besser zu lernen.

Der kinästhetische Lerner braucht die Bewegung, die Aktion. Selbst Vortragen, Lerngruppen bilden; sogar beim Joggen lernt er besser. Das Wissen muss aktiv reproduziert werden.
Wichtig ist, die eigene Vorliebe zur Wissensaufnahme herauszufinden, damit wird Lernen effektiv.

Zeit und Lernen
Von wesentlicher Bedeutung ist es, die subjektiv beste Lernzeit zu ermitteln:
Welche Tageszeit, welche Dosis? Jeder Mensch ist anders. Dem Einen hilft die 20 Minuten-Dosis, dem Anderen das Powerwochenende Non-Stop-Lernen.

Lernen und Gefühle
Generell kann gesagt werden, daß ein Gehirn, welche positive Emotionen hat, besser Lernstoff aufnimmt, als ein Gehirn, daß von Sorgen, Ängsten und Minderwertigkeit geplagt ist. Deshalb ist eine positive Motivation beim Lernen unverzichtbar.

Optimale Lerntechniken und Motivationstraining finden Suchende im Bereich des NLP-Trainings. Im Neuro-Linguistischen Programmieren gibt es umfassende Angebote, sich auf Prüfungen vorzubereiten.

Bei dem Netzwerk Visuelles lernen finden Interessierte weitere Tipps zum Thema erfolgreiche Lernstrategien.

Lernen als lebenslanger Veränderungsprozess

Der britische Anthropologe Gregory Bateson hat sich intensiv mit Möglichkeiten menschlichen Lernens auseinandergesetzt. Er unterscheidet fünf der folgenden Lernstufen:

Lernen 0

Lernen-Null ist durch die spezifische Wirksamkeit der Reaktion charakterisiert, die zu Recht oder zu Unrecht keiner Korrektur unterliegt. (Bateson).
Hier erfolgt lernen ausschließlich durch Anweisung von außen. Beispiel: Ein Schüler macht immer wieder den gleichen Fehler, weil er nicht genug Verhaltensalternativen hat. Eine Verbesserung ist nur dadurch möglich, dass der Lehrer dem Schüler eine zusätzliche Information gibt. Die Berichtigungen sind nicht den Prozessen von Versuch und Irrtum unterworfen.

 

Lernen 1

Lernen 1 ist Veränderung in der spezifischen Wirksamkeit der Reaktion durch Korrektur von Irrtümern der Auswahl innerhalb einer Menge von Alternativen (Bateson).

Bei Lernen 1 zeigt ein Individuum zum Zeitpunkt 2 eine andere Reaktion als zum Zeitpunkt 1 durch Verhaltensänderung nach Versuch und Irrtum. Alle gegenwärtigen neuronalen Netze, wie sie zur Zeit für lernfähige Computer entwickelt werden, sind, was ihre logische Komplexität angeht, auf dem Niveau von Lernen 1.

 

Lernen 2

Lernen 2 ist Veränderung im Prozess des Lernens 1; z. B. eine korrigierende Veränderung in der Menge der Alternativen, unter denen die Auswahl getroffen wird, oder es ist eine Veränderung in der Art und Weise, wie die Abfolge der Erfahrung interpunktiert wird. (Bateson)

Häufig wird diese Stufe auch als „Lernen lernen“ bezeichnet, z .B. wie erlernt man besten die Technik dafür, eine Sprache zu erlernen. Ein Tier ist in der Lage, Lernprozesse bis zur Ebene 2 zu leisten.

 

Lernen 3

Lernen 3 ist Veränderung im Prozess des Lernens 2, z. B. eine korrigierende Veränderung im System von Alternativen, unter denen die Auswahl getroffen wird (Bateson).

Diese Form bezieht die gesamte Persönlichkeit des Menschen mit ein. Situationsbezogen muss es möglich sein, die Selbstdefinition kritisch zu hinterfragen um an umfassenden Herausforderungen persönlich zu wachsen. Diese Lernstufe ist nur dem Menschen vorbehalten. Ein Tier ist nicht in der Lage, Veränderungsprozesse auf der Ebene 3 zu vollziehen.

 

Lernen 4

Lernen 4 wäre Veränderung im Lernen 3 kommt aber vermutlich bei keinem lebenden Organismus auf dieser Erde vor. Lernen 4 ist die Evolution der Art, die Entwicklung neuer Möglichkeiten, die es vorher nicht gab. Einem einzelnen Menschen ist Veränderung auf dieser Ebene nicht möglich.

Lern- und Veränderungsschritte auf den Ebenen 0, 1 und 2 sind zur Bewältigung von Problemstellungen geeignet, die sich auf Teilaspekte des Lebens begrenzen.

Tiefgreifende und umfassende Lebenskrisen / Veränderungsprozesse verlangen vom Betroffenen in der Regel auch die Fähigkeit, das bisherige Lebenskonzept punktuell zu überdenken / in Frage stellen zu können (Lernen 3).

 

Weitere Informationen zu Lernen und Veränderung finden Sie unter NLP Ausbildung

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