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Prävention

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Generell ist eine Zunahme der Arbeitsunfähigkeit durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu verzeichnen.

Die Bundespsychotherapeutenkammer meldet, dass inzwischen über 10% der krankheitsbedingten Fehltage auf psychische Erkrankungen zurück gehen. Hier weiterlesen

Prävention und Gesundheitsvorsorge erhalten die Gesundheit

Prävention und Gesundheitsvorsorge ist eine Aufgabe für jeden Menschen. Je früher man damit beginnt, desto besser. Spätestens ab dem 30. Lebensjahr sollte regelmäßig auf Gesundheitsvorsorge geachtet werden.

Heutzutage zu behaupten, man wüsste nicht, wie man sich gesundheitsbewusst ernährt und verhält, das ist eine Ausrede, die wahrscheinlich nur noch dazu dient, die eigene Faulheit zu legitimieren.
Etwa jeder dritte Bundesbürger über dreißig kümmert sich nicht um seine Gesundheit.
Diese Menschen treiben keinen Sport, achten nicht auf gesunde Ernährung und nehmen die vielfältigen Vorsorgeangebote bei ihrem Arzt nicht wahr.

Wir leben im Informationszeitalter:
In jeder Apothekenzeitung, jeder Reformhauszeitschrift und sogar jeder Fernsehzeitung stehen regelmäßig in gut verständlicher Sprache Tipps zur Gesundheitsvorsorge. Das sind also Medien, zu denen jeder Mensch Zugang hat. Auch im Fernsehen gibt es wöchentlich gute und professionell aufbereitete Sendungen zu wichtigen Gesundheitsthemen.

Wie erreicht man dann aber die Menschen, die sich laut einer großen Umfrage der Bundesvereinigung Deutsche Apothekerverbände nicht gut beraten und informiert fühlen?

Ein Manko ist sicherlich, dass sich Menschen angesichts der Vielzahl der Ratschläge überfordert fühlen und nicht wissen, wie sie das auf ihr eigenes Leben anwenden sollen.

Hier einige Ideen, wie jeder Mensch über dreißig sein persönliches Programm zur Gesundheitserhaltung entwickeln kann:

– Frauen im gebärfähigen Alter gehen zum Beispiel wegen Verhütungsberatung oder Schwangerschaftsvorsorge zum Frauenarzt. Hier könnten sie den Frauenarzt um gezielte Informationen zur Gesunderhaltung und Vorsorge bitten.

– Die Apotheken sehen sich als wichtige Partner der Ärzte, wenn es um die Beratung bei gesundheitlichen Themen geht. Es kostet nichts, dort um gezielte Informationen zu nachzufragen.

– Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen haben sehr gute Programme und Informationen zur Prävention. Es genügt, dort anzurufen und sich diese schicken zu lassen.

– Wer im Internet zuhause ist, kann sich zum Beispiel über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gezielt Broschüren zu den Themen schicken lassen, die ihn gerade interessieren.

– Reformhäuser und Naturkostläden beraten gerne und kostenlos zum Thema gesunde Ernährung und gesunder Lebensstil.

– Viele Menschen in Deutschland sind in Sportvereinen organisiert. Auch hier gilt die Anregung, gesunde Ernährung und Bewegung zum Thema zu machen, zum Beispiel indem man einen Sportmediziner und eine Ernährungsberaterin zu einem Vortrag einlädt.

– Überhaupt ist das Erreichen eines gesunden Lebensstils leichter zu erreichen, wenn man das in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter tut. Warum nicht gemeinsam zum Laufen gehen oder in einer Gruppe im nächsten Vierteljahr 5 kg Gewicht abnehmen?

– Gesundheit und Prävention soll Spass machen und das Gemeinschaftsgefühl stärken, nur dann kann es langfristig zum Erfolg führen.

 

Externer Link:

 

 

 

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Psychische Gesundheit ist ein gesellschaftliches Thema

Laut statistischer Erhebungen in Kliniken und Arztpraxen nehmen psychische Erkrankungen in den letzten Jahren weltweit erheblich zu; sind ein Problem aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten und kein Randgruppenthema.

Besonders besorgniserregend ist, daß inzwischen, mit steigender Tendenz, über 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland psychische Auffälligkeiten zeigen, wie z.B. Ängste, Depressionen, Aufmerksamkeitsstörungen, psychosomatische Auffälligkeiten und Störungen des Sozialverhaltens.

Bei den Erwachsenen fördern vor allem schlechte Arbeitsbedingungen die Entstehung psychischer Störungen. Erhöhte Konkurrenz, Ängste vor Arbeitsplatzverlust und steigender Leistungsdruck sind die Hintergründe von Depressionen, Stresserkrankungen, Mobbing und Burn-Out.

Psychische Störungen sind inzwischen laut Statistiken der Krankenkassen der vierthäufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit und noch häufiger der Grund für Frühberentungen. Ein Drittel der krankheitsbedingten Fehltage werden durch die gestiegenen psychischen Belastungen verursacht. In mehreren Langzeit-Verlaufsuntersuchungen wurde nachgewiesen, daß direkte Zusammenhänge zwischen psychischen und körperlichen Erkrankungen bestehen, so z.B. hinsichtlich des erhöhten Risikos für koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes..

Besonders tragisch ist, daß nach wie vor psychische Erkrankungen gesamtgesellschaftlich ein Tabuthema sind, entsprechend stigmatisiert, ignoriert und von den Betroffenen aus Scham versteckt werden.

Um gute Bedingungen für psychische Gesundheit und Bewältigungsfähigkeit von Konfliktsituationen (Resilienz) zu schaffen, sowie die Förderung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern, ist die Schaffung eines neuen Bewusstseins hinsichtlich psychischer Leiden als eine zentrale gesellschaftliche Zukunftsaufgabe zu sehen. Psychische Leiden müssen enttabuisiert werden. Auch psychisch kranke Menschen brauchen mit ihren sozialen, körperlichen und seelischen Bedürfnissen im Lebensalltag angemessene Berücksichtigung; Vorurteilen und gesellschaftlicher Ausgrenzung muss entgegen gewirkt werden. Speziell bei Kindern besteht die Verantwortung der Erwachsenen dafür zu sorgen, dass sie besser vor psychischen Erkrankungen geschützt sind, bzw. frühzeitig therapeutisch versorgt werden.

Im Rahmen einer angemessenen sozialpsychologischen Versorgung kommt der Prävention eine besondere Stellung zu, in der, neben den Eltern, auch Erzieher, Lehrer und Arbeitgeber angemessen mit einbezogen werden, um dem Morbiditätsanstieg psychischer Erkrankungen entgegenzuwirken..
Dazu wird es unumgänglich sein, in den Fachausbildungen der Berufsgruppen, die mit Erziehung, Pädagogik und Führung zu tun haben, verstärkt Möglichkeiten zu schulen, psychische Fehlentwicklungen und Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen bzw. ihnen frühzeitig entgegenwirken zu können sowie von Politik und Gesundheitssystem Maßnahmen zur Verbesserung der staatlichen Versorgungssysteme zu schaffen.

Da nicht alles von schulischer bzw. staatlicher Seite aus geregelt werden kann, sollten sich z.B. Eltern, bevor sie sich der Aufgabe einer Kindererziehung stellen, ein psychologisches Basiswissen aneignen, um besser abschätzen zu können, was durch entsprechende erzieherische Verhaltensweisen verhindert bzw. besser gemacht werden kann.

Aber auch jeder Erwachsene ist gut beraten, in sich und seine Problemlösefähigkeiten zu investieren, um tragende Beziehungen privat wie beruflich eingehen zu können, Entschluss- und Entscheidungsfähigkeit zu stärken, sinnvolle Ziele zu erreichen, um ein ressourcenorientiertes Leben zu ermöglichen.

Praxisnahe Möglichkeiten etwas für sich und seine seelische Gesundheit zu tun, bestehen dazu z.B. in Seminaren und Weiterbildungen im Bereich des NLP, in denen gezielt Kommunikations- und Konfliktlösungstechniken vermittelt werden, die Menschen in die Lage versetzen, Methoden zur emotionalen und sozialen Kompetenz zu erlernen. Mit diesen eigenverantwortlich zu leistenden Beiträgen kann jeder das ihm mögliche tun, seelische Hygiene zu beachten und damit seinen Beitrag zur Prävention einzubringen.

Weitere interessante Infomationen zum Thema unter http://www.psychosoziale-lage.de

Steigende Zahl von Alkoholerkrankungen in Deutschland

Laut der internationalen Klassifikation (ICD 10) ist Abhängigkeit gegeben, wenn drei oder mehr von sechs/sieben der folgenden Kriterien erfüllt sind:

1. Starker Wunsch oder Zwang, Substanz oder Alkohol zu konsumieren

2. Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich Beginn, Ende und Menge des Konsums

3. Ein körperliches Entzugssyndrom

4. Toleranzentwicklung

5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Konsums

6. Substanzkonsum trotz schädlicher Folgen

7. (in deutscher Literatur of ergänzt: eingeengtes Verhaltensmuster, unübliches Trinken)

 

Mehrere Faktoren (multifaktoriell) werden einer Suchtentwicklung zugeschrieben:

• Genetisch: In Zwillings- und Familienstudien wurde eine verwandtschaftliche Häufigkeit festegestellt: Als Faustformel kann gelten: 60% Erkrankungswahrscheinlichkeit bei der Erkrankung eineiiger Zwillinge, 20% bei zweieiigen Zwillingen.

• Psychisch: Personen mit hohem Anspruchniveau und Geltungsbedürfnis oder mit Kontaktschwierigkeiten und sozialer Unsicherheit sind eher suchtgefährdet.

• Psychodynamisch: In Konfliktsituationen kommt es zur Regression auf die kindliche orale Entwicklungsstufe mit oft starker Mutterbindung sowie konfliktreicher Autonomiebildung und wenig Toleranz gegenüber Frustration.

• Lerntheoretisch: Durch die Erfahrung – vorgemacht evtl. schon seitens der Eltern – des angenehmen Empfindens von Spannungsabbau, Angstreduktion und Kontakterleichterung wird das Suchtverhalten erlernt.

• Sozial: Die meisten Suchtmittel sind ständig bzw. gut verfügbar und gehören teilweise zu sozialen Standards; oft zeigen sich im Suchtverhalten auch familiäre Muster.

Jährlich sterben mindestens 42.000 Menschen in Folge des Alkoholkonsums, der Anteil alkoholbedingter Todesfälle an allen Todesfällen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren beträgt bei Männern 25% und bei Frauen 13%.

Dabei werden die Trinker immer jünger und das Konsummuster viel extremer. Immer mehr Jugendliche in Deutschland betrinken sich exzessiv und enden mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Das Durchschnittsalter für den ersten Alkoholkonsum liegt mittlerweile bei nur noch 11,8 Jahren. Nur zwei Jahre später, mit 13,8 Jahren erleben Jugendliche im Schnitt das erste Mal einen Alkoholrausch.

Die Abhängigkeit beginnt stets mit Missbrauch, der dann zur Gewöhnung (Habituation) führt. Um eine gleich bleibende subjektive Wirkung zu erzeugen, muss die Dosis gesteigert werden (Toleranzsteigerung). Es kommt zur Abhängigkeit. Bei rapidem Absetzen der Substanz kommt es zu quälenden Abstinenzerscheinungen.

Alkohol beeinflusst das zentrale und periphere Nervensystem. Die Information über den Zustand der Anspannung der Muskulatur ist gestört und führt zu Gangunsicherheiten (Ataxie), und Polyneuropathien (Lähmungen, Sensibilisierungsstörungen sowie Tremor, d.h. rhythmisches Zittern der Extremitäten oder des ganzen Körpers). Insgesamt belastet Alkohol die Leber (alkoholbedingter Sauerstoffverbrauch zu Lasten der Leber), es kommt oft zur Entzündung (Alkohol-Hepatitis), auf Dauer zur Leberzirrhose, später evtl. auch zu einem Leberkarzinom. Auch sind Bauchspeicheldrüse und Magenschleimhaut belastet (Alkoholgastritis), es kommt insgesamt zu einem giftigen Stoffwechsel, der den ganzen Organismus belastet, sowie häufig zu Libidoverlust und bei Männern zur Impotenz.

Als Spätfolgen stellen sich ein: Muskeldystrophien (Abbau von Muskelgewebe), Parästhesien (Taubheit der Glieder); der Alkohol überwindet auch die Blut-Hirn-Schranke und bedingt affektive Veränderungen, bis hin zur Entwicklung eines
Organischen Psychosyndroms in Form von

– Hirnatrophie (Rückbildung des Gehirns)

– Korsakow Syndrom (desorientiert, Merkfähigkeitsstörung, Konfabulationen)

– Wernicke Encephalopathie (nicht entzündl. Blutung und Wucherung der Gefäßwände)

Neben den psychischen, physischen und sozialen Schäden können weitere Folgen Persönlichkeitsveränderung und Verlust der feinen Nuancen der Persönlichkeit sein. Der Alkoholiker neigt dazu, sein schlechtes Gewissen zu projizieren und ist sehr streitsüchtig. In Folge von Impotenz entsteht oft Eifersuchtwahn. Der soziale Abstieg ist meist unabwendbar. Laut Statistik begehen 15 % der Alkoholiker Suizid.

Die Prävention ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Der Heilpraktiker Psychotherapie kann hier schon im Vorfeld der Suchterkrankung mit seinen therapeutischen Interventionstechniken (Gespräche, Entspannung, Konfliktlösung, Sinnfindung etc.) tätig werden, um den Teufelskreis rechtzeitig zu unterbrechen. Weitere Infos unter Heilpraktiker Psychotherapie Prüfungsvorbereitung.

 

 

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