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Angst am Arbeitsplatz

Wachsende Zukunftsunsicherheit in Verbindung mit steigenden Anforderungen im Berufsleben führen bei vielen Berufstätigen vermehrt zu Versagensängsten.

Angst ist ja an und für sich eine völlig natürliche und auch sinnvolle Reaktion auf Bedrohungen, in diesem Fall ist jedoch folgende Problematik gegeben: Die empfundenen Bedrohung hat etwas Schleichendes, Diffuses. Es ist in der Regel kein direkter momentaner Auslöser zuordenbar. Es ist mehr eine chronisch werdenede Stimmungslage, die rational gesehen sich teilweise sogar als unsinnig erweits. Dunkle Wolken ziehen auf und können sich zu einem erheblichen Belastungspotenzial verdichten. Die Angst vor Kontrollverlust nimmt immer mehr Raum ein.

Gegenreaktionen in Form von Alkoholkonsum, Beruhigungsmitteln und ähnlichem lösen leider die Probleme nicht, sondern haben in der Regel mittelfristig Verstärkungscharakter. Aufgrund eines hohen Selbstbildes unbeschränkter Leistungsfähigkeit wird von den Betroffenen häufig versucht, die Anstrengungen zu erhöhen, um wieder Herr der Lage zu werden. Meist führt dies zu einer weiteren Überforderung mit der Folge stärker Erschöpfung und Schlafstörungen. Viele sprechen dann von einem Burn-Out-Syndrom. Falls dieses vorliegt, sollte rechtzeitig eine adäquate Burn-Out Behandlung erfolgen, um der Burn-Out Spirale in eine schwerwiegende Erkrankung entgegen zu wirken.

Aus psychologischer Sicht kann bestätigt werden, dass Ängste sich verstärken, wenn die Betroffenen versuchen die Angstphänomene zu unterdrücken bzw. die Auslöser zu vermeiden. Eine negative Verstärkung führt zur Angst vor der Angst.

Aus diesem Grund ist es wichtig, schon im Frühstadium aktiv gegen die Angstproblematik vorzugehen. Häufig wird es wichtig sein, auch professionelle Hilfe anzunehmen, damit der Teufelskreis einer Angstspirale gestoppt werden kann.