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Hilfe bei unseriösen Internetangeboten

Je mehr Menschen das Internet nutzen, um auf schnelle und einfache Weise Informationen sowie auch Dientleistungen zu erhalten, Waren zu bestellen und mit anderen Personen in Kontakt zu treten, desto mehr sind leider auch unseriöse Angebote im Internet zu finden.

Speziell hinsichtlich Einträgen in Online-Branchenbüchern, Einträgen in Telefonbüchern für den Bereich Medizin, Psychotherapie etc. möchten Praxisinhaber im Internet kostenlose Eintragsmöglichkeiten nutzen und übersehen dabei die versteckten Kostenhinweishinweise unseriöser Anbieter. Zu verschenken gibt es in der Regel auch im Internet
nichts. Bevor man seine Daten preisgibt, ist es empfehlenswert, sich die Zeit zu nehmen, den gesamten Internetauftritt des Anbieters zu prüfen.

Bei Webseiten, die mit Gratis-Angeboten werben, ist generell Vorsicht geboten. Hier sollte explizit angefragt werden, was genau in welcher Form kostenlos ist, speziell bei Angeboten, die eine Registrierung verlangen.

Die Nutzer werden oft unter Darbietung von allgemeinen Lockangeboten (gratis, kostenlos) sowie unwahren Gewinnmitteilungen getäuscht. Dahinter steckt das Ziel, an persönliche Daten des Internetnutzers zu gelangen, die später für manipulative Zwecke missbraucht werden. In machen Fällen  landet der Kunde auch in unübersichtlichen Aboangeboten die so konzipiert sind, dass ein Vertrag abgeschlossen wird, ohne dass dies dem Nutzer bewusst wird.

In der Folge werden aufgrund der vom Nutzer abgegebenen persönlichen Daten oft Rechnungen verschickt, ohne daß der Kunde eine derartige Willenserklärung zum Kauf/Abonnement etc.  überhaupt abgeben wollte, bzw. keine für den Kunden sinnvolle Leistung erfolgt ist, aus der ein Zahlungsanspruch des Anbieters abzuleiten wäre.

Bei Nichtbeachtung der Zahlungsaufforderung treten schnell Inkassounternehmen auf den Plan, um die überrumpelten Kunden einzuschüchtern. Der Firmensitz dieser „schwarzen Schafe” ist meist im Ausland,  so daß eine strafrechtliche Verfolgung in der Regel sehr schwierig ist.

Korrekte Angebote erkennt man daran, dass man Schritt für Schritt durch die Anmeldung geführt wird. Ab einem bestimmten Punkt wird für denVerbraucher offengelegt, dass es sich um eine kostenpflichtige Leistung handelt und welcherPreis dafür zu entrichten ist.

Folgende Hinweise sollen helfen, sich gegenüber unseriösen Angeboten zu schützen:
Wichtig ist vor allem, immer die allgemeinen Geschäftsbedingungen genau zu lesen, bevor auf den entsprechenden Webseiten überhaupt weitergeklickt wird. Jeder Anbieter ist laut gesetzlicher Bestimmung verpflichtet, gut sichtbar darauf hinweisen, wenn seine Angebote kostenpflichtig sind.

Dies wird häufig bei unseriösen Anbietern dem Kunden erschwert, in dem das „Kleingedruckte“ schwer auffindbar ist oder missverständlich verklausuliert dargestellt wird. Das sollte immer ein Warnhinweis sein.

Der Gesetzgeber verlangt in der Preisangabenverordnung weiterhin, dass Preise für den Verbraucher immer klar und deutlich dargestellt sein müssen.

Falls ein unseriöser Anbieter versucht, sich über diese kriminellen Vorgehensweisen zu bereichern, sollten die bedrohten Kunden sich möglichst früh an eine Verbraucherzentrale wenden, um Hilfe zu bekommen.

Spezielle Informationen zu unseriösen Anbietern im Internet bieten z.B. die Verbraucherzentrale Bundesverband

sowie Abofallen im Internet. Hier finden Betroffene kostenlose Tipps, die helfen, sich gegen unseriöse Angebote im Internet zur Wehr zu setzen.

Um wichtige Widerspruchsfristen einzuhalten, kann es ratsam sein, einen Rechtsanwalt mit  Sache zu betrauen.

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