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Medikamente können die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen

Die Verschreibung von Medikamenten zur Behandlung psychischer Störungen nimmt seit Jahren zu. Wenige Menschen wissen, daß speziell die Einnahme von Psychopharmaka, vergleichbar der Wirkung von Alkohol, einen starken Einfluss auf die Wachheit und Bewusstseinlage von Menschen hat.

Im Besonderen ist die Einnahme von Tranquillizern des Benzodiazepintyps z.B. Valium, Antidepressiva, Neuroleptika und Phasenprophylaktika unter den Aspekten der Wachheit und Reaktionsfähigkeit zu beachten.

Bei Eigenmedikation können zusätzlich die Gefahren der zu hohen Dosierung oder verstärkenden Wechselwirkung mit anderen Medikamenten / Wirkstoffen hinzukommen.

Speziell beim Beginn der Behandlung mit Psychopharmaka, aber auch beim zu schnellen Absetzen kann es zu erheblicher Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit kommen. Das gilt für das Führen eines Kraftfahrzeugs ebenso wie für die Arbeit an Maschinen mit Verletzungsgefahr. Aus diesem Grunde werden in der Regel alle Psychopharmaka einschleichend eingenommen, d.h. die Dosis wird zum Beginn niedrig gehalten und über Wochen schrittweise gesteigert.

Auch teilweise rezeptfreie Medikamente wie z.B. Präparate gegen Erkältungen oder Allergien (Antihistaminika) können das Bewusstsein beeinträchtigende Wirkungen haben und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Wichtig ist es sich von Ärzten und Apothekern entsprechend beraten zu lassen und wenn möglich auf Präparate auszuweichen, die die Wachheit bzw. Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen.
Die Kenntnisse über Wirkungen von Psychopharmaka sind auch Bestandteil der Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildung und Prüfungsvorbereitung.

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