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Burn-Out Prävention

Unter den erhöhten Anforderungen in der Berufswelt  kommt es, speziell auch bei Führungskräften, immer häufiger zu Erschöpfungsphänomenen. Der Begriff Burn-Out ist in der heutigen Zeit zu einer allgemein bekannten Vokabel geworden.

Das medizinische Beschwerdebild einer Burn-Out Symptomatik kann sich, je nach Stadium, unterschiedlich darstellen. Wichtig ist, dieses Erscheiningsbild von anderen, ähnlichen Krankheitsbildern, z.B. einer Depression oder auch einer rein organisch bedingten Erschöpfung differenzialdiagnostisch abzugrenzen. Dies sollte immer dem Arzt obliegen.
Burn-Out entwickelt sich schleichend, kommt nicht über Nacht. Arbeitsüberlastung, Perfektionismus, starker Wunsch nach Anerkennung, Vernachlässigung eigener wichtiger Bedürfnisse; wer kennt das nicht?

Der Körper beginnt zu reagieren: Lustlosigkeit, Konzentrationsschwächen, Demotivation, Gereiztheit, schlechter Schlaf; all das können erste Hinweise auf eine beginnende Burn-Out Problematik sein.

Da in der Regel besonders die leistungsorientierten Menschen gefährdet sind, werden von diesen die Basissymptome der Burn-Out-Spirale oft übergangen. Die betroffenen Menschen versuchen häufig durch noch mehr Einsatz, durch sich noch mehr Zusammenreißen die Problematik zu bewätigen. Allerdings meist mit dem Ergebnis, dass der Erschöpfungsprozess chronisch wird.

Viele neigen dann dazu mit Medikamenten, Alkohol, Aufputschmitteln die Burn-Out-Symptomatik in den Griff zu bekommen, und erreichen das Gegenteil, da die krankmachenden Ursachen ja weiter wirken. Vor allem der leistungsorientierte Mensch hat Schwierigkeiten, sich die Tatsache einer Burn-Out-Erkrankung einzugestenen daraus folgend notwendige Hilfe anzunehmen und verstärkt somit unbewusst den Weg in die Verschlimmerung der Erkrankung.

Schließlich lassen sich die Burn-Out-Symptome nicht mehr verbergen: Dies führt häufig zu einem sozialen Rückzug, welcher die Problemlage noch weiter verschärft.

So ist nachvollziehbar, wie sich über Monate bis Jahre eine chronische Burn-Out-Spirale in Gang setzen kann, und die Betroffenen leider oft zu spät in eine adäquate Behandlung kommen. Dies führt dann häufig zu einem körperlichen, geistigen und seelischen Zusammenbruch, der nur mit umfassenden medizinisch-klinischen Maßnahmen sowie Klinikaufenthalten angegangen werden kann.

Dabei kann beginnende Burn-Out-Symptomatik, wenn sie früh erkannt wird, sehr erfolgreich behandelt werden. Es wird also darauf ankommen, eine eigene Gefährdung frühzeitg wahrzunehmen und eine professionelle ärztliche und psychotherapeutische Burn-Out Behandlung bei Burn-Out Gefährung in Anspruch zu nehmen,   um dadurch die Spirale in  eine schwerwiegende Erkrankung zu verhindern.