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Frühling-Sommer-Zeckenzeit, Borrelieninfektionen frühzeitig erkennen

Die Borreliose, die in mehreren Krankheitsstadien verlaufen kann, ist die häufigste durch Zecken übertragbare Krankheit. Etwa 35 % der Zecken sind damit infiziert.

Jeder, der von einer Zecke gebissen wird, möchte natürlich so schnell wie möglich wissen, ob er sich gleichzeitig mit den gefährlichen Borrelien infiziert hat. Betroffene Menschen können die Zecke in ein Speziallabor schicken lassen, wo die Zecke auf den Erreger untersucht wird. Diesen Service bieten immer mehr Apotheken an. Der Test bietet nahezu 100 prozentige Sicherheit.

In manchen ärztlichen Laboratorien kann mit der Methode des LTT –Testes ebenfalls nach einem Biss untersucht werden, ob sich die T- Lymphyzyten, also die speziell geschulten Abwehrzellen, mit dem Borrelien- Erreger auseinandersetzen; auch das ist ein Test der sehr früh anspricht; also lange vor dem Anstieg von Antikörpern im Blut.

In den ersten Stunden nach dem Biss gelangen Bakterien, welche eine Borreliose auslösen, in die Blutbahn. Früherkennung ist die bisher einzigste Methode, eine Erkrankung zu verhindern, da anders als bei der Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME), die auch durch Zeckenbisse ausgelöst werden kann, noch keine Impfung möglich ist.

Der Verdacht auf eine Borrelieninfektion ist spätestens dann gegeben, wenn Tage nach dem Biss, rund um die Biss-Stelle, das Hautgewebe eine deutlich Rötung in Form eines “Mondes” zeigt. Spätestens dann sollte schnellstmöglich eine medikamentöse Behandlung beginnen, um schwere gesundheitliche Spätfolgen wie z.B. Herzmuskelschäden und Schädigungen des Nervensystems zu verhindern.

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