Informationen zu Medizin, Psychologie, Coaching, Training und Weiterbildung
  • NLP Ãœbungen in Wiesbaden Practitioner Ausbildung

Gesundheit für Frauen in der Lebensmitte – Frauen sind anders krank als Männer

In der BRD leben laut statistischer Erhebungen über 8 Millionen Frauen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren und fast 12 Millionen über 60jährige Frauen.

Die medizinische Forschung erkennt immer mehr, dass es frauenspezifische Risiken für bestimmte Erkrankungen in der zweiten Lebenshälfte gibt. Daher braucht es eine frauenspezifische Gesundheitsförderung.
Studien zeigen, dass das Auftreten akuter und chronischer Krankheiten bei Frauen teils höher ist als bei Männern, auch wenn die Lebenserwartung von Frauen durchschnittlich 6 Jahre über der Lebenserwartung der Männer liegt.
Dabei sind die Symptome bestimmter Krankheiten nicht immer die selben wie bei Männern. Frauen haben zum Beispiel bei Herzkrankheiten ganz andere Symptome als Männer und werden daher mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen, da man die Beschwerden eher als psychisch und nicht organisch deutet.
Zu den häufigsten Erkrankungen von Frauen jenseits der Lebensmitte gehören Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems, Krebserkrankungen, Psychische Erkrankungen, Rückenbeschwerden, Gelenkbeschwerden/Arthrose, Osteoporose, Diabetes.
Da Frauen mit diesen Krankheiten oft sehr alt werden können, besteht das Risiko, dass sie viele Jahre invalidisiert und pflegebedürftig leben müssen. Alleinsein im Alter und Altersarmut bei Frauen verschärfen dieses Problem ganz erheblich.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) reagiert auf das Informationsbedürfnis von Frauen zu Fragen der Gesundheitsförderung sowie auf die verstärkte Nachfrage nach Informationen und Tipps für ein gesundes Älterwerden durch Einrichtung von Webseiten zur Patienteninformation.

Frauengesundheit ist ein Thema, das einer medizinisch fachspezifischen Behandlung bedarf.