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Samuel Hahnemanns Leben und Werk

Für jeden Menschen, der sich für Homöopathie interessiert, sind in diesem Artikel die wichtigsten Daten zu dem Lebenslauf Samuel Hahnemanns zu finden:

1755 Geburt in Meissen
1775- 1777 Medizinstudium in Leipzig und Wien
1777-1779 Leibarzt und Bibliothekar in Hermannstadt/ Siebenbürgen
1779 Promotion in Erlangen
1790 Chinarindenversuch
1796 Veröffentlichung „ Versuch über ein neues Princip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen, mit der Formel
„ Similia similibus „
1807 Einführung des Begriffs „ homöopathisch „
1810 Erste Auflage des „ Organon „
1811 -1821 „ Reine Arzneimittellehre „
1812 Habilitation an der Universität Leipzig
1821 Übersiedelung nach Köthen
1828- 1830 „ Die chronischen Krankheiten „
1835 Übersiedelung nach Paris
1842 Fertigstellung des Manuskripts für die 6. Auflage des Organon
1843 Tod in Paris

Neben seiner Ausbildung und Tätigkeit als Arzt war Hahnemann als Schriftsteller und Übersetzer tätig, besonders in den Bereichen Pharmazie und Chemie. In seiner Zeit als Gerichtsmediziner erwarb er sich Kenntnisse über die Vergiftungen.
Die entscheidende Wendung hin zur Homöopathie kam anlässlich der Übersetzung der Arzneimittellehre des schottischen Professors Cullen, in dem die Wirkung der Chinarinde bei Wechselfieber beschrieben wurde. Da er dieser These nicht folgen konnte, unternahm er den berühmten Selbstversuch mit Chinarinde.
Aus dem Ergebnis schloss er, dass die Heilwirkung von China darin beruht, beim Gesunden exakt die Symptome der Malaria zu erzeugen, die dann beim Kranken zur Heilung führen.
Dieser Gedanke veranlasste ihn, die Prüfungen von anderen Stoffen nach dem selben Prinzip durchzuführen.
Der Simile-Satz, der schon bis zur Antike zurückverfolgt werden kann, wurde von Hahnemann erstmals aus dem Reich der Spekulation und Magie in die wissenschaftliche Überprüfung und genaue Aufzeichnung überführt, sodass ein brauchbares medizinisches Konzept entstand:

„Man ahme die Natur nach, welche zuweilen eine chronische Krankheit durch eine andere dazukommende heilt, und wende in der zu heilenden ( vorzüglich chronischen ) Krankheit dasjenige Arzneimittel an, welches eine andere, möglichst ähnliche, künstliche Krankheit zu erregen im Stande ist, und jene wird geheilt werden: Similia similibus. „

Nach der Veröffentlichung der ersten Ausgabe des Organon zog Hahnemann 1811 nach Leipzig und habilitierte sich an der dortigen Universität. Während seiner langen Lehrtätigkeit setzte er sich in der Öffentlichkeit konsequent für die Verbreitung der Homöopathie ein und gründete auch den ersten ärztlichen Arbeitskreis. In dieser Zeit entstand auch das Werk „ Reine Arzneimittellehre „.
Ab 1821 lebte er in Köthen, wo ihm die homöopathische Behandlung offiziell erlaubt wurde. Hier konnte er eine langjährige Praxiserfahrung erwerben und seine Lehre der chronischen Krankheiten entwickeln.
Die letzten Jahre verbrachte er mit seiner zweiten Frau in Paris, wo er 1843 starb.

Seitdem haben seine Schüler die Erkenntnisse der klassischen Homöopathie weltweit erfolgreich verbreitet. Auch in dem medizinischen Versorgungssystem in Deutschland findet die klassische Homöopathie immer mehr Akzeptanz und Nachfrage.
Die homöopathisch ausgerichtete Naturheilpraxis Dr. med. Gabriele Tille im Rhein-Main Gebiet (Oberursel) bietet kompetente Behandlung, Ausbildung und Supervision mit der Methode der klassischen Homöopathie. Weitere Infos finden Sie unter Homöopathie Ausbildungen

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