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Schmerzen und Befindlichkeitsstörungen bei Kindern

Nahezu 10 Prozent der Kinder in Deutschland leiden unter wiederkehrenden Kopfschmerzen und Migräne, jedoch werden die wenigsten einer systematischen Diagnostik und Therapie zugeführt. 60% aller chronischen Kopfschmerzen bei Kindern bleiben im

Erwachsenenalter bestehen, daher muss dieses Problem sehr ernst genommen werden.

Der Tablettenkonsum steigt mit dem Alter:
12 % der 13- Jährigen und 22% der 18-Jährigen nehmen regelmäßig Schmerzmittel. Besonders Mädchen haben einen hohen Schmerzmittelkonsum wegen Kopf- und Regelschmerzen.

12- 16- Jährige klagen am häufigsten über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Nervosität, Schwindel, Schlafstörungen, Essstörungen, Konzentrationsschwäche, innere Unruhe.

In nicht wenigen Fällen verbergen sich dahinter auch schulische Ereignisse, die von Mobbing über Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme bis zu den häufig nicht erkannten Teilleistungsstörungen, Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche) reichen können.

Durch die leichte Verfügbarkeit der Arzneimittel machen Kinder und Jugendliche schon früh die Erfahrung, dass mit Medikamenten alles leichter geht und dass es offensichtlich für jedes Problem eine Pille gibt. Die Suche nach eigenen Bewältigungsmöglichkeiten ist dann nicht mehr notwendig. Die Nutzung des Internets durch die Jugendlichen ermöglicht den Kauf von Arzneimitteln aus dem Netz ohne Kontrolle durch Eltern, Ärzte oder Apotheken. Damit wird einem unkritischen Gebrauch von Arzneimitteln Tür und Tor geöffnet.

Es gibt Hinweise aus Studien, dass z.B. alkoholkranke Jugendliche in fast 50 % aller Fälle vorher auch Arzneimittel aller Art konsumiert haben.

Aufklärende Maßnahmen in der Schule, in Sportvereinen, anlässlich der Jugendgesundheitsuntersuchung beim Arzt sind unbedingt erforderlich.
Es gibt dafür sehr gute Materialien, die man bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bekommen kann.

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