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Lampenfieber bei Präsentationen bewältigen

Sie sind mit Sicherheit nicht alleine, wenn Sie unter zu großer Nervosität bei Präsentationen und Auftritten leiden. Viele erfahrene Redner kennen dies.
Wichtig ist es, Techniken zu kennen, mit diesen Angstphänomenen umzugehen.

Ein 1. Schritt ist es, zu konkretisieren, was genau Angst macht. Gegen die Angst zu kämpfen, zu versuchen, sie zu verdrängen, macht wenig Sinn, da sich die Angst in der Regel als stärker erweist. Sich gegen Ängste zu wehren, machen diese nur noch stärker.

Gehen Sie paradox vor: Lassen Sie die Angst zu Ihrem Verbündeten werden. Konkretisieren Sie die Angst: „Was genau könnte passieren? Was genau befürchte Ich?“ Vielleicht sogar: „Wovor möchte das Phänomen Angst mich schützen?“

Schon im Vorfeld der Rede, Präsentation ist es wichtig, die mentalen Strukturen zu erkennen, die hinderlich sind. Meist sind es Vorstellungen, die das Unterbewusstsein aus vergangenen Problemsituationen abgespeichert hat und in die aktuelle Situation überträgt.

Ein 2. Schritt besteht darin, den Einstieg, die ersten 5 Minuten, gut vorzubereiten, damit ein Gefühl von Sicherheit den Start begleitet. Wenn der Start gut gelingt, bekommt Ihr Gehirn positive Feedbacks und Sicherheit stellt sich automatisch ein. Wenn Sie Gelegenheit dazu haben, sprechen Sie mit einzelnen Zuhörern vor Beginn der Präsentation. Verspannungen lassen sich in einem lockeren Gespräch gut abbauen.

Ein 3. Schritt hilft, mit Atemübungen den Atemfluss zu kontrollieren, da bei Aufregung in der Regel der Atem hektisch wird und dies die Stimme nachteilig beeinflusst. Übungen z.B aus dem Yoga, der Muskelrelaxation nach Jakobsen können hierbei hilfreich sein. Probieren Sie aus, welche Technik am wirksamsten für Sie ist. Ruhiger Atem führt zu ruhiger Sprache.

Ein 4. Schritt bringt Entlastung, wenn Sie sich bewegen, anstatt starr hinter einem Pult zu verharren. Nehmen Sie den Raum in Besitz. Schauen Sie nach rechts und links, nehmen Sie Augenkontakt auf, besonders zu den Zuhörern, die freundliche Energien ausstrahlen. Das hilft Ihnen, selbst in einen guten Zustand zu kommen.

Ein 5 Schritt zur Sicherheit kann in der Zuhilfenahme geeigneter Medien bestehen. Selten hilft es, wenn ein Redner zahllose Zettel in den Händen hält. Das macht eher nervös. Lagern Sie die Theorie aus: Flip-Charts, Stellwände für Infos, Overhaed, Power-Point; es gibt viele Hilfen. Probieren Sie aus, welches Medium Ihnen am meisten liegt.

Manchmal, speziell bei starken Ängsten bei Reden und Präsentationen, ist es empfehlenswert, einen erfahrenen NLP-Coach oder Psychotherapeuten zu suchen, der über entsprechende Erfahrung verfügt, da eine Auflösung allein nicht möglich ist. Hier können Sie mit Videotraining nach und nach alle Techniken üben und die Sicherheit erlangen, die Sie sich wünschen.